Der Kunde: Katholische Kirchengemeinde mit Herzblut für einen langfristigen Gebäudeerhalt
Die katholische Kirchengemeinde St. Franziskus von Assisi in Sömmerda, widmet sich mit großem Engagement der Erhaltung ihres Kirchengebäudes. Für die Gemeindemitglieder, vertreten durch den Pfarrbeauftragten und den gewählten Kirchenvorstand, hat die Kirche eine immense Bedeutung. Sie ist nicht nur ein Ort des Glaubens, sondern auch ein kulturelles Erbe, das es zu bewahren gilt. Ein Mitglied des Kirchenvorstands übernahm am hier benannten Vorhaben ehrenamtlich die Bauleitung und dokumentierte die Sanierung mit eindrucksvollen Fotos (siehe auch unten). Diese wurden von Herrn Tobias Stephan zur Verfügung gestellt, Danke dafür. Der mit einer Isolierung verbundene Wunsch, die Kirche für nachfolgende Generationen möglichst lange in ihrer ursprünglichen Gestalt und Gebäudesubstanz zu erhalten, war treibende Kraft im Zuge der Sanierungsmaßnahme.
Die Ausgangssituation in Sömmerda: Dringender Handlungsbedarf am Kirchturm
Im Juni 2026, während umfassender Renovierungsarbeiten, zeigte sich die Notwendigkeit einer fachgerechten Isolierung des Kirchturms. Der Turm der aus Mauervollziegeln errichtet ist, die von der ehemaligen Ziegelmanufaktur Martini aus Sömmerda stammen und die seinerzeit extra für das Gebäude entwickelt wurden, war von aufsteigender Feuchtigkeit betroffen. Aufgrund alter mittlerweile durchlässig werdender Teerpappen (nur diese gab es vor 133 Jahren), hatten sich Ausblühungen und Materialverluste, besonders an den äußeren Klinkerflächen bemerkbar gemacht. Diese Schäden gefährdeten die Bausubstanz und erforderten sofortiges Handeln. Die Vollziegelbauweise und das Alter des Gebäudes stellten zusätzliche Herausforderungen dar. Der Kirchturm war in einem Zustand, der ohne Intervention langfristig zu weiteren strukturellen Schäden, ganz besonders im Eingangsbereich geführt hätte.
Der geeignete Partner in Sömmerda: Abdichtungstechnik von dem Hagen überzeugt
Die Wahl des ISOTEC-Fachbetriebs Abdichtungstechnik von dem Hagen erwies sich als ideal. Die Kunden lobten die angenehme Zusammenarbeit mit dem Team, das stets freundlich, engagiert und professionell auftrat. Der hervorragende Teamgeist spiegelte sich im Arbeitsergebnis wider. Vom ersten Beratungsgespräch über die detaillierte Planung bis zur Ausführung überzeugte der Betrieb mit Fachkompetenz und Verlässlichkeit. Die umfassende Betreuung und die partnerschaftliche Zusammenarbeit schufen Vertrauen. Die Kirchengemeinde entschied sich für diesen Partner, da die Vorschläge des ISOTEC-Fachbetriebs durchdacht und bauphysikalisch zielführend waren. Die positive Reaktion auf die Lösungsvorschläge und die professionelle Abwicklung der Sanierung unterstrichen die richtige Wahl.
Die Lösung: ISOTEC-Paraffininjektion schützt den Kirchturm in Sömmerda
Um die aufsteigende Feuchtigkeit im Kirchturm der Kirche in Sömmerda zu bekämpfen, wurde das ISOTEC-Paraffininjektionsverfahren angewendet. Zunächst wurden sämtliche angrenzenden Bauteile sorgfältig geschützt. Die Arbeiten erfolgten sauber und strukturiert. Das Verfahren begann mit dem Bohren von Injektionskanälen in die durchfeuchteten Mauerwerksbereiche. Elektrische Spezialheizstäbe trockneten das Mauerwerk aus, sodass die Poren für das Spezialparaffin aufnahmefähig wurden. Anschließend wurde das verflüssigte und hochtemperierte ISOTEC-Spezialparaffin in das Mauerwerk injiziert. Dieses Paraffin dringt in die ausgetrockneten und vorgewärmten Porenräume flächig ein, verteilt sich, härtet später bei Abkühlung physikalisch aus und bildet dann eine dauerhafte Sperre gegen kapillare Feuchtigkeit. Die Anwendung des Paraffins, das chemisch inaktiv ist, garantiert eine nachhaltige Abdichtung ohne negative Umweltauswirkungen. Dieses Verfahren ist besonders geeignet für historische Gebäude, da es die Bausubstanz schont und die ästhetische Integrität bewahrt. Nach Abschluss der Injektion wurden die Bohrlöcher mit einem speziellen Mörtel verschlossen. Das ISOTEC-Paraffininjektionsverfahren erwies sich als die ideale Lösung, um die Feuchtigkeitsschäden im Kirchturm zu beheben und die Langlebigkeit des Bauwerks zu sichern.
Das Ergebnis: Harmonische Integration und Schutz in Sömmerda
Nach der Sanierung präsentiert sich der Kirchturm in Sömmerda in neuem Glanz. Die Bohrungen in den Mauerwerksfugen der äußeren Klinkerflächen wurden fachgerecht mit farblich angepasstem Mörtel verschlossen. Die bearbeiteten Bereiche fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein und sind nahezu unsichtbar. Die Wände sind nun dauerhaft trocken, und es gibt keine weiteren Versalzungen. Die optische Qualität der Ausführung ist besonders hervorzuheben. Der Kirchturm, insbesondere die Ansicht des äußeren Sichtmauerwerkes bleibt ein integraler Bestandteil des historischen und unter Denkmalschutz stehenden Erscheinungsbildes der Kirche. Für die Kirchengemeinde bedeutet dies nicht nur den Erhalt eines wertvollen Kulturguts, sondern auch eine langfristige Sicherung gegen weitere Schäden. Aufgrund der bei der Sanierung vorherrschenden hohen Außentemperaturen von 25 bis 35 Grad, bei denen in vergangenen Jahren vorhandene Ausblühungen regelmäßig zunahmen, konnte jetzt schon wenige Tage nach der Sanierung festgestellt werden, dass Salzausblühungen nach der Paraffinierung nicht mehr bzw. nur noch unbedeutend auftraten. Die erfolgreiche Sanierung erlaubt es nun der Kirchengemeinde, das Gebäude weiterhin als Ort des Glaubens und der Gemeinschaft zu nutzen, ohne sich um zukünftige Feuchtigkeitsschäden sorgen zu müssen