Historisches Familienhaus wieder fit für die Zukunft
Manche Häuser sind weit mehr als nur vier Wände. Sie erzählen Geschichten, bewahren Erinnerungen und verbinden Generationen miteinander. So ist es auch bei dem Zweifamilienhaus von Herrn H. aus Marsberg. Das im Jahr 1875 erbaute Gebäude befindet sich seit vielen Jahren im Familienbesitz und wird heute von zwei Generationen bewohnt: Herr H. lebt im Obergeschoss, sein Sohn mit Familie im Erdgeschoss. Mit der Zeit wurden die Feuchtigkeitsprobleme im historischen Bruchsteinkeller jedoch immer deutlicher spürbar. Was über viele Jahrzehnte als typisches Problem eines alten Kellers angesehen wurde, entwickelte sich zunehmend zu einer Belastung für das gesamte Haus. Die Feuchtigkeit breitete sich aus, unangenehme Gerüche nahmen zu und schließlich zeigte sich auch Schimmel im Erdgeschoss. „Unser Haus begleitet unsere Familie schon seit Generationen. Deshalb war es für uns wichtig, nicht nur die Symptome zu beseitigen, sondern eine dauerhafte Lösung zu finden“, berichtet Herr H. Für die Familie stand schnell fest, dass gehandelt werden musste. Neben dem Werterhalt des Hauses spielte vor allem die Gesundheit der Bewohner eine wichtige Rolle. Ziel war es, die Ursachen der Feuchtigkeit nachhaltig zu beseitigen und das Gebäude für kommende Generationen zu sichern.
Jahrzehntelange Feuchtigkeit stellte die Bausubstanz vor Herausforderungen
Der historische Bruchsteinkeller war über viele Jahre hinweg von Feuchtigkeit betroffen. Da die Räume ursprünglich überwiegend als Lagerfläche genutzt wurden, wurde die Situation lange akzeptiert. Mit zunehmendem Alter des Gebäudes machten sich die Auswirkungen jedoch immer stärker bemerkbar. Die Kellerwände waren dauerhaft feucht, die Luft wirkte schwer und der typische muffige Geruch zog teilweise bis in die Wohnräume. Hinzu kam, dass sich erste Schimmelerscheinungen im Erdgeschoss bildeten. Dadurch sank nicht nur die Wohnqualität, sondern auch die Sorge um die langfristige Erhaltung der historischen Bausubstanz wuchs. Besonders anspruchsvoll war die Ausgangssituation, weil die Kellerwände von außen nicht zugänglich waren. Eine klassische Außenabdichtung kam daher nicht infrage. Gesucht wurde eine Lösung, die die Feuchtigkeitsursachen zuverlässig bekämpft und gleichzeitig die Besonderheiten des alten Bruchsteinmauerwerks berücksichtigt.
„Man gewöhnt sich über die Jahre an vieles. Aber als die Feuchtigkeit schließlich auch Auswirkungen auf die Wohnräume hatte, wussten wir, dass wir etwas unternehmen müssen“, erinnert sich Herr H.
Vertrauen durch Fachkompetenz und individuelle Beratung
Auf der Suche nach einem geeigneten Sanierungspartner wandte sich Herr H. an den ISOTEC-Fachbetrieb Waltermann & Zwiener GmbH in Paderborn. Nach einer umfassenden Begutachtung der Situation vor Ort entwickelte der ISOTEC-Sachverständige Philip Behma ein individuelles Sanierungskonzept, das exakt auf die Anforderungen des Gebäudes abgestimmt war. Besonders die ausführliche Beratung und die verständliche Erklärung der geplanten Maßnahmen überzeugten die Familie. „Herr Behma hat sich viel Zeit genommen und uns alles genau erklärt. Dadurch hatten wir von Anfang an das Gefühl, die richtige Entscheidung zu treffen“, sagt Herr H. Das entwickelte Konzept berücksichtigte sowohl die historische Bauweise als auch die besonderen Herausforderungen des Kellers. Dabei stand nicht nur die kurzfristige Beseitigung der Schäden im Vordergrund, sondern vor allem eine nachhaltige Lösung für die Zukunft.
Dauerhafte Abdichtung gegen Feuchtigkeit
Um die Ursache der Schäden nachhaltig zu beseitigen, wurde zunächst eine Horizontalsperre mit dem ISOTEC-Paraffininjektionsverfahren eingebaut. Diese verhindert zuverlässig das kapillare Aufsteigen von Feuchtigkeit im Mauerwerk. Ergänzend dazu erhielt der Keller eine Innenabdichtung mit dem zweilagigen ISOTEC-Kombiflexabdichtungssystem. Beide Maßnahmen sorgen gemeinsam dafür, dass eindringende Feuchtigkeit dauerhaft gestoppt wird und die Bausubstanz geschützt bleibt. Die Arbeiten wurden sorgfältig und fachgerecht durch das ISOTEC-Team rund um den Abdichtungstechniker Artrit Shijaku ausgeführt – mit besonderem Augenmerk auf die Anforderungen des historischen Bruchsteinmauerwerks.
Ein trockenes Zuhause und neue Perspektiven für die Zukunft
Nach Abschluss der Arbeiten zeigt sich der Keller heute in einem völlig neuen Zustand. Die feuchten Wände gehören der Vergangenheit an und auch die Geruchsbelastung konnte deutlich reduziert werden. Durch die eingebauten Belüftungsrohre wird zusätzlich ein gesundes Raumklima unterstützt. Besonders erfreulich für die Familie: Die Wohnräume im Erdgeschoss können wieder ohne die Sorge vor Feuchtigkeit oder Schimmel genutzt werden. Gleichzeitig ist die wertvolle historische Bausubstanz langfristig geschützt. „Der Unterschied ist wirklich beeindruckend. Die Räume fühlen sich ganz anders an und wir haben endlich wieder ein gutes Gefühl, wenn wir in den Keller gehen“, berichtet Herr H. zufrieden. Die erfolgreiche Sanierung hat das Vertrauen der Familie in die Zukunft ihres Hauses gestärkt. Aufgrund der positiven Erfahrungen plant Herr H. bereits weitere Maßnahmen, um den Keller vollständig abdichten zu lassen. „Wir sind mit dem bisherigen Ergebnis sehr zufrieden. Für uns war wichtig, eine langfristige Lösung zu finden – und genau das haben wir bekommen.“ So konnte aus einem jahrzehntelangen Feuchtigkeitsproblem eine nachhaltige Lösung entstehen, die nicht nur die Wohnqualität verbessert, sondern auch den Erhalt eines besonderen Familienhauses für kommende Generationen sichert.