Der Kunde: Eigentümer eines großen ländlichen Anwesens mit Gastronomie
Das große landwirtschaftliche Anwesen aus den 1920´er Jahren wird vom Eigentümer von einem früher gastronomischen und landwirtschaftlich genutzten Gebäude zu einem Wohnraum umgebaut. Typisch für Gebäude aus diesem Baujahr ist die kapillare Feuchtigkeit aus den erdberührten Kellerwänden, die in das Erdgeschoss aufsteigt und dadurch das Wohlbefinden der zukünftigen Bewohner beeinträchtigt. Aus diesem Grund war eine umfassende Sanierung dringend erforderlich.
Die Ausgangssituation: Kapillar aufsteigende Feuchtigkeit als Bedrohung im Erdgeschoss
Vor rund fünf Jahren wurde das Gebäude umfassend kernsaniert. Dabei entstanden im Ober- und Dachgeschoss moderne Wohnungen. Das gesamte Gebäude ist vollständig mit mehreren historischen Gewölbekellern sowie einem etwa sechs Meter unter dem Geländeniveau liegenden Tiefkeller, in dem früher Bierfässer mithilfe von Natureis gekühlt wurden, unterkellert. Bevor in den kommenden Jahren auch das Erdgeschoss zu Wohnraum umgebaut wird, soll nun verhindert werden, dass Feuchtigkeit kapillar aus den alten Kellerwänden in die Wände des Erdgeschosses aufsteigt.
Kapillar aufsteigende Feuchtigkeit kommt in Häusern meist vor den 60'er Jahren im Sockelbereich der Kellerwände vor. Hier dringt Feuchtigkeit aus den Fundamenten in die Kellerwände. Probleme wie Schimmel und Feuchtigkeitsschäden im Erdgeschoss durch kapillar aufsteigende Feuchtigkeit sind die Folgen.
Der geeignete Partner: Abdichtungssysteme Ziegler GmbH in Biberach
Für die Umsetzung der Feuchteschadensanierung in Burgrieden entschied sich der Eigentümer Herr B. bewusst für die ISOTEC Abdichtungssysteme Ziegler GmbH.
Nach einer telefonischen Beratung erfolgte vor Ort eine detaillierte Schadensanalyse, bei der alle Fragen rund um die geplante Sanierung ausführlich geklärt wurden. Auf dieser Grundlage wurde ein maßgeschneidertes Sanierungskonzept erstellt und der Auftrag anschließend bestätigt. Daraufhin konnten die Arbeiten durch die Fachexperten begonnen werden.
Die Lösung: ISOTEC Horizontalsperre mit Spezialparaffin
Bei aufsteigender Feuchtigkeit aus dem Erdreich wird auf die bewährte ISOTEC-Horizontalsperre gesetzt. Bei diesem Verfahren wird die betroffene Wand zunächst sorgfältig getrocknet. Anschließend werden durch die Fachkräfte ein hochwertiges Spezialparaffin in das Mauerwerk injiziert. Dieses verteilt sich gezielt in den Kapillaren der Wand und bildet dort einen dauerhaften Sperrriegel gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
Im Zuge der umfangreichen Sanierung wurden insgesamt 46,5 Meter Mauerwerk gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit abgedichtet. Der erste Schritt umfasste das Bohren von Bohrlochkanälen in einem Abstand von 10-12 cm zueinander. Dadurch wird eine gleichmäßige Verteilung des Paraffins im betroffenen Mauerwerk gewährleistet.
Anschließend wird das durchfeuchtete Mauerwerk mit speziellen Heizstäben komplett getrocknet, wodurch das Spezialparaffin optimal aufgenommen werden kann. Dieses Spezialparaffin wird zunächst erhitzt, ehe es in die Bohrkanäle injiziert wird. Beim Abkühlen härtet das Paraffin aus und versiegelt die Poren des Mauerwerks. Dadurch wird verhindert, dass Feuchtigkeit kapillar aufsteigen kann.
Die Sanierung wurde innerhalb von knapp zwei Wochen durchgeführt. Das Mauerwerk ist damit dauerhaft gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt.
Das Ergebnis: Langfristig trockenes, gesundes Wohnklima
Die Horizontalsperre verhindert verlässlich das Aufsteigen von Feuchtigkeit. Damit wurde die Bausubstanz nachhaltig geschützt und die Sicherheit des Gebäudes wiederhergestellt.
Der Eigentümer kann nun das Erdgeschoss, das bislang gastronomisch genutzt wurde, bedenkenlos in hochwertigen Wohnraum umbauen. Der Kunde zeigte sich mit dem Ergebnis äußerst zufrieden und lobte insbesondere die Professionalität, Sorgfalt und Effizienz der Fachkräfte der ISOTEC Abdichtungssysteme Ziegler GmbH.