Feuchter Keller in Kulmbach – Schimmelbefall in geerbtem Reihenmittelhaus
Eine Eigentümerin aus Kulmbach hat ein geerbtes Reihenmittelhaus übernommen, bei dem insbesondere der Keller bzw. die dort befindliche Einliegerwohnung über einen längeren Zeitraum ungenutzt blieb. Bei der ersten Besichtigung zeigte sich, dass der Kellerraum deutlich durch Feuchtigkeit beeinträchtigt und bereits von Schimmel befallen war.
Das Gebäude stammt aus dem Baujahr 1968, was in vielen Fällen typische bauzeitbedingte Feuchtigkeitsprobleme mit sich bringt.
Ursache: aufsteigende und seitlich eindringende Feuchtigkeit
Im Rahmen der Analyse wurde festgestellt, dass die Feuchtigkeit im Keller sowohl durch aufsteigende Feuchtigkeit aufgrund der Streifenfundamente als auch durch seitlich eindringende Feuchtigkeit verursacht wird. Diese Kombination führte über die Jahre zu einer deutlichen Durchfeuchtung des Mauerwerks und schließlich zur Schimmelbildung.
Sanierungskonzept: Innenabdichtung mit Horizontalsperre
Der Kundin wurde eine kombinierte Lösung aus Innenabdichtung des Kellers und dem Einbau einer Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit empfohlen. Diese Maßnahmen verhindern sowohl das Eindringen von Feuchtigkeit von außen als auch das kapillare Aufsteigen von Wasser im Mauerwerk.
Nach einer ausführlichen Beratung entschied sich die Eigentümerin für die vorgeschlagene Sanierungslösung der Abdichtungstechnik.
Ergebnis: trockener Keller und neue Nutzung als Wohnraum
Durch die fachgerechte Umsetzung konnte der Keller nachhaltig saniert werden. Die ehemals feuchte und schimmelbelastete Einliegerwohnung ist nun wieder trocken und kann als vollwertiger Wohnraum genutzt werden.
Damit wurde nicht nur die Bausubstanz geschützt, sondern auch der langfristige Werterhalt der Immobilie in Kulmbach gesichert.