Rohrbruch

Unsere Häuser sind mit zahlreichen Leitungen und Kabeln ausgestattet, die aus optischen Gründen meist verborgen verlaufen. Genau diese verdeckte Bauweise führt jedoch häufig zu schwer erkennbaren Feuchtigkeitsproblemen innerhalb der Wände.

Rohrbruch

Wie entsteht ein Rohrbruch überhaupt?

Ein Rohrbruch entsteht selten plötzlich. Meist handelt es sich um eine kleine Leckage, die sich über einen längeren Zeitraum entwickelt. Häufig betroffen sind ältere Verbindungsstellen oder Muffen, die bei der Installation nicht optimal verarbeitet wurden oder im Laufe der Zeit altern. Durch diese winzigen Schwachstellen tritt zunächst nur sehr wenig Wasser aus, zu wenig, um sofort eine Überschwemmung zu verursachen. Der Schaden beginnt im Verborgenen und bleibt deshalb häufig unentdeckt, bis sich erste sichtbare Feuchtigkeitszeichen zeigen.

Warum ist ein Rohrbruch nicht immer sofort sichtbar?

Viele Leitungen befinden sich in Mauernischen hinter dem Putz oder unter dem Estrich. Diese verdeckte Installation wirkt zwar harmonisch, erschwert im Fall eines Rohrbruchs jedoch die schnelle Erkennung.

Statt einer sofortigen Überschwemmung, wie häufig vermutet, handelt es sich bei einem Rohrbruch meist um eine winzige Leckage, die sich im Laufe der Zeit bildet. Häufig betroffen sind ältere Rohrverbindungen oder Muffen, die bei der Montage nicht sauber verarbeitet wurden. Da nur geringe Mengen Wasser austreten, entsteht zunächst kein sichtbarer Schaden. Der Wasserschaden breitet sich langsam aus und bleibt oft über Monate oder sogar Jahre unentdeckt.

Welche Hinweise deuten auf einen Rohrbruch hin?

Die ersten Anzeichen können vielfältig sein. Dazu zählen unter anderem:

  • Feuchtigkeitsränder an der Wand
  • Schimmelbildung hinter Fußleisten

Diese Schadensbilder können aber ebenso durch eine defekte Abdichtung des Gebäudes verursacht werden. Daher ist es wichtig, die Ursache eindeutig abzuklären.

Warum sollte ein Fachmann den Schaden beurteilen?

Gerade bei versteckten Feuchtigkeitsquellen ist es entscheidend, einen Experten zurate zu ziehen. Ein Fachmann oder Sachverständiger kann die Situation vor Ort bewerten und die Ursache eingrenzen.

Besteht der Verdacht auf einen Rohrbruch, werden spezialisierte Firmen, sogenannte Leckageorter, hinzugezogen. Mit moderner Messtechnik können sie selbst schwer zugängliche Leckstellen meist zerstörungsfrei lokalisieren.

Typische Verfahren sind:

  • Horchtechnik
  • Infrarotthermografie

Auch wenn eine defekte Abdichtung vermutet wird: Liegen Leitungen im Schadensbereich, werden diese grundsätzlich zuerst überprüft. Nur wenn ein Rohrbruch zweifelsfrei ausgeschlossen werden kann, ist eine zuverlässige Angebotserstellung für die Sanierung des Feuchtigkeitsproblems möglich.

Welche Folgen hat ein unbehandelter Rohrbruch?

Bleibt eine Leckage über längere Zeit unentdeckt, breitet sich die Feuchtigkeit kontinuierlich aus. Dadurch entstehen typische Folgeschäden wie:

  • Schleichende Durchfeuchtung von Wand- und Bodenbereichen
  • Schimmelbildung in verdeckten Bereichen
  • Beeinträchtigungen an Estrich, Putz oder angrenzenden Bauteilen

Da sich der Schaden oft unbemerkt entwickelt, wird er häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Abklärung durch einen Fachmann, sobald erste Auffälligkeiten sichtbar werden.

Rohrbruch schnell zusammengefasst (TL;DR)

Ein Rohrbruch bleibt häufig lange unbemerkt, da Leitungen in Wänden oder unter Estrich verborgen liegen. Meist handelt es sich nicht um eine große Überschwemmung, sondern um kleine Leckagen, die sich langsam ausbreiten und Feuchtigkeitsschäden verursachen. Erste Hinweise sind feuchte Stellen oder Schimmelbildung. Fachleute und Leckageorter erkennen die Ursache mithilfe zerstörungsfreier Messtechnik. Nur mit einer klaren Diagnose lässt sich das Feuchtigkeitsproblem zuverlässig beheben.

Häufige Fragen zum Rohrbruch