Klein_Abdichtungstechnik_Moenchengladbach
Abdichtungstechnik Klein GmbH
Objektberichte

Erdfeuchtigkeit in Mauerwerk eines Zweifamilienhaus in Meerbusch

Das schöne Reiheneckhaus wurde um die Jahrhundertwende herum gebaut und steht in Meerbusch (Rheinkreis Neuss). Bei der Besichtigung vor Ort stellte sich heraus, dass Feuchtigkeit bis in das Erdgeschoss gestiegen ist und im Sockelbereich des Wohnzimmers ausschlägt. Außerdem drang Feuchtigkeit über die gesamte Kelleraußenwandfläche in das Mauerwerk ein und machte somit die Räume unnutzbar.

Steckbrief

PLZ, Ort 40667 Meerbusch
Auftraggeber Privatperson
Baujahr 1900
Sanierung ISOTEC-Horizontalsperre
ISOTEC-Außenabdichtung
Jahr der Sanierung 2013
Fachinformationen

Die Aufgabe

Aufgrund des hohen Alters des Gebäudes fehlte die Außen- sowie die Horizontalabdichtung gegen Erdfeuchtigkeit im Mauerwerk. Damit das Erdgeschoss nachhaltig davor geschützt wird, musste eine nachträgliche Horizontalsperre eingebracht werden. Nur so bleibt die Feuchtigkeit dem Erdgeschoss fern und verursacht keine Folgeschäden im Wohnbereich. Die Auftraggeberin wollte ihren Keller zukünftig wieder nutzen können und einen Zerfall der Wandoberfläche stoppen. Da aber von außen die fehlende Abdichtung nicht nachträglich neu aufgetragen werden konnte, hier machte ein Leitungsschacht vor dem Kellermauerwerk Ausschachtungsarbeiten unmöglich, war eine Alternative unumgänglich.

Die Lösung

Mit der Eigentümerin wurde ein schlüssiges Sanierungskonzept erarbeitet, bei dem auch die Besonderheiten des Gebäudes Berücksichtigung fanden. Die Fassade sollte aufgrund ihres Alters nicht mehr durch Bohrungen beschädigt werden und die nachträgliche Horizontalsperre darf später auch nicht mehr von Bodenfeuchtigkeit überlaufen werden. Hierfür wurde der Gehwegbelag geöffnet und ca. 0,50 m tief ausgeschachtet. Nach einer sorgfälltigen Untergrundvorbereitung wurde im unteren Bereich der Grube die Horizontalsperre mittels ISOTEC-Spezialparaffin eingebracht. Daraufhin konnte die zusätzliche Außenabdichtung aufgebracht werden, die Feuchtigkeit oberhalb der Horizontalsperre abhält. Beide Gewerke wurden selbstverständlich nach den hohen und strengen Qualitätsanforderungen der ISOTEC-Richtlinien ausgeführt. Nun konnte der Gehweg wieder hergestellt und die Fassade von Schmutz befreit werden. Feuchtigkeit im Erdgeschoss ist für die Auftraggeberin und ihren Sohn nun kein Thema mehr. Bei der Sanierung des Kellers war die Außenabdichtung als möglicher Lösungsweg auszuschließen. Daher wurde ein schlüssiges Sanierungskonzept mit der Auftraggeberin erarbeitet, dass die Sanierung der Wandflächen von innen beinhaltete. Die bereits im Mauerwerk befindliche Horizontalsperre verhinderte, dass Feuchtigkeit durch die Innenabdichtung bis in das Erdgeschoss ziehen konnte. Zu Beginn der Arbeiten wurden die zu sanierenden Wände sorgfälltig mit Staubschutzwänden abgeschottet um zusätzliche Verschmutzungen im Keller zu vermeiden. Frau Z. war von der Wirksamkeit des Staubschutzes begeistert. Außerdem war ihr auch das Thema der Sommerkondensation in Kellerräumen bekannt. Dieses Problem lösten wir mit Hilfe der ISOTEC-Klimaplatte als letzte Schicht der Innenabdichtung. Sie ist hoch atmungsaktiv und wärmedämmend, wodurch Kondensation vermieden wird. Nun können die Kellerräume wieder genutzt werden und die Wandoberflächen unterliegen keinem stetigen Zerfall mehr.

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