Ein Museum mit historischem Wert
Der Bauherr des Fußball-Museum, der DFB, stand vor einer großen Herausforderung. Das Fußball-Museum in Dortmund sollte nicht nur ein Ort der Erinnerung, sondern auch ein architektonisches Highlight werden. Daher wurde hier eine sehr filigrane Bauweise mit sehr großen Spannweiten gewählt, um im Innenraum eine große freie Fläche ohne Stützen zu erhalten. Dies bedarf einer Betonbodenplatte, die diese Lasten aufnehmen konnte. Mit Druck von unten konnte aber keiner rechnen.
Unvorhergesehene Wassermassen
Im Juli 2014 traf ein heftiges Großwetterereignis den Raum Dortmund und somit auch den Rohbau des DFB-Museums. Rund 250.000 Liter Wasser fluteten den Kellerbereich und verursachten erhebliche Schäden im gesamten Gebäude. Der Wasserdruck von unten auf die Betonbodenplatte war so stark, dass diese Risse bekam. Die gesamte Bauleitung stand unter immensem Druck, da der Eröffnungstermin nicht verschoben werden konnte. Schnelles und professionelles Handeln war gefragt. "Eine Terminverschiebung kam für uns nicht infrage. Umso wichtiger war für uns ein Partner, auf den wir uns verlassen konnten," so der Bauherr und die federführenden Projektplaner.
Waltermann & Zwiener in Aktion
Der ISOTEC Fachbetrieb Waltermann & Zwiener GmbH aus Paderborn wurde mit der anspruchsvollen Aufgabe betraut, die Wassereintritte in dem Rohbau des Museums zu unterbinden. Die Herausforderung lag nicht nur in der technischen Umsetzung, sondern auch im extrem engen Zeitfenster. Teile der Arbeiten wurden daher von ISOTEC im Schichtbetrieb ausgeführt. Geschäftsführer Stephan Zwiener erinnert sich: "Bei diesem Projekt war uns sofort klar, dass es nicht um eine Standardabdichtung geht, sondern um eine Lösung unter außergewöhnlichen Bedingungen. Entscheidend war das Zusammenspiel aus Technik, Erfahrung und absoluter Termintreue." Der Kunde entschied sich für ISOTEC aufgrund der professionellen Herangehensweise und der praxisnahen Lösungsvorschläge.
Innovative ISOTEC-Techniken für nachhaltige Ergebnisse
Für das DFB-Museum setzte der ISOTEC-Fachbetrieb auf eine Kombination bewährter Verfahren. Die Horizontalsperre wurde mittels Paraffininjektion eingebracht, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit in den Wänden dauerhaft zu verhindern. Für die Bodenplatte kam das ISOTEC-Kombiflexabdichtungssystem zum Einsatz. Risse in der Bodenplatte wurden zuvor mittels der ISOTEC-Harzinjektion dauerhaft verschlossen. Insgesamt wurden rund 300 Meter Horizontalsperre, 2.200 Quadratmeter Flächenabdichtung, 2.200 Quadratmeter Dampfsperre sowie 150 Meter Rissverpressung erfolgreich umgesetzt.
Ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt – nun schon seit 12 Jahren zuverlässig geschützt
Dank der schnellen und professionellen Arbeit konnte das DFB-Museum pünktlich eröffnet werden. Alle Wasserschäden wurden beseitigt, die Wände und die Bodenplatte dauerhaft abgedichtet. Die Ausstellung konnte wie geplant starten - inklusive des neuen Heimatortes für den Weltmeisterschuh aus dem Jahr 2014 von Mario Götze. "Gerade bei solchen Projekten zeigt sich, ob ein Abdichtungssystem und ein Team wirklich funktionieren. Wenn ein Gebäude 12 Jahre später noch zuverlässig geschützt ist, ist das für uns die beste Bestätigung unserer Arbeit," so das Fazit von Geschäftsführer Stephan Zwiener. Auch mehr als ein Jahrzehnt später erfüllen die ISOTEC- Abdichtungssysteme zuverlässig ihre Aufgabe und tragen zum Schutz des Gebäudes bei. Die erfolgreiche Sanierung zeigt eindrucksvoll, dass hochwertige Abdichtungslösungen nicht nur kurzfristig helfen, sondern langfristige Sicherheit für Gebäude schaffen. Und davon profitieren seit der Eröffnung im Oktober 2015 bis heute über 2 Millionen Besucher (Stand Juni 2026).