Die Kunden: Familie S. aus Willich
Familie S. aus Willich wandte sich an uns, weil im Rahmen einer geplanten Gesamtsanierung auch die Themen Kellerabdichtung von außen und Horizontalsperre professionell gelöst werden sollen.
Ziel der Familie ist eine umfassende Sanierung und Renovierung des Hauses, inklusive Überlegungen zur Neugestaltung des Vorgartens. In diesem Zuge soll die Außenanlage so geplant werden, dass die Außenabdichtung des Kellers optimal integriert werden kann. Gewünscht ist dabei möglichst eine Lösung aus einer Hand: Die Leistungen für Tiefbau und Garten- und Landschaftsbau möchte Herr S. zwar direkt vergeben, die Koordination der Gewerke soll jedoch über uns erfolgen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Zusätzlich gibt es an der Hausaußenseite zwei Lichtschächte, die im Zuge der Arbeiten durch Kunststofflichtschächte ersetzt werden sollen.
Die Ausgangssituation: Feuchte Außen- und Innenwände
Beim Ortstermin bei Familie S. in Willich zeigte der Befund ein klares Schadensbild: Im Keller liegt sowohl seitlich eindringende Feuchtigkeit als auch kapillar aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk vor. Damit ist nicht nur die Kelleraußenwand betroffen, sondern auch Innenwände und es besteht auch das Risiko, dass Feuchte langfristig zu Folgeschäden wie abplatzendem Putz, Salzbelastungen und einer dauerhaft eingeschränkten Nutzbarkeit der Kellerräume führt.
Da das Haus im Zuge einer umfassenden Sanierung und Renovierung ohnehin technisch „auf ein solides Fundament“ gestellt werden soll, war das Ziel der Eigentümer, die Abdichtung nachhaltig und ganzheitlich zu lösen. Neben der eigentlichen Kelleraußenabdichtung wurden deshalb auch zusätzliche kritische Bereiche identifiziert, die in das Sanierungskonzept einfließen müssen. Darunter die Zwischenwände im Kellertreppenbereich sowie der Waschraum inklusive Pumpenschacht. Gerade diese Übergänge und Anschlüsse sind in der Praxis häufige Schwachstellen, wenn sie nicht konsequent mitgedacht werden.
Die Lösung: ISOTEC-Außenabdichtung und Gelinjektionsverfahren
Auf Basis der Bestandsaufnahme stand fest: Für einen dauerhaft trockenen Keller in Willich braucht es eine Lösung, die beide Feuchtewege berücksichtigt: seitlichen Feuchteeintrag von außen und aufsteigende Feuchte aus dem Mauerwerk. Genau daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer Außenabdichtung des Kellers in Kombination mit einer Kapillarbremse als Gelinjektionsverfahren sowie ergänzenden Abdichtungsmaßnahmen in den genannten Innenbereichen.
Bei der Kellerabdichtung von außen gehen wir grundsätzlich so vor, dass die Abdichtung dort ansetzt, wo die Feuchtigkeit entsteht: an der erdberührten Außenwand. Zuerst wird der Arbeitsbereich von außen freigelegt, damit die Kellerwand vollständig zugänglich ist. Anschließend wird der Untergrund fachgerecht vorbereitet: lose Altbeschichtungen werden entfernt, Schadstellen werden ausgebessert und Anschlüsse/Übergänge (z. B. Wand–Sohle) sauber ausgebildet. Danach wird die eigentliche Außenabdichtung als durchgängiges Abdichtungssystem aufgebracht und gegen mechanische Belastung geschützt.
Mit dem Gelinjektionsverfahren (Horizontalsperre) adressieren wir den zweiten Feuchteweg: kapillar aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Erdreich. Dafür werden im unteren Wandbereich in definierten Abständen Bohrkanäle erstellt und anschließend mit der Injektionscreme befüllt. Der Wirkstoff verteilt sich im Kapillarsystem des Mauerwerks und bildet eine dauerhafte Sperrzone, die den kapillaren Wassertransport nach oben unterbindet.
(Die Bilder zeigen nur die Außenabdichtung)
Das Ergebnis: Keller in Willich dauerhaft trocken durch Außenabdichtung + Horizontalsperre
Durch die Kombination aus Kellerabdichtung von außen und Horizontalsperre mit dem Gelinjektionsverfahren werden in Willich beide entscheidenden Feuchtewege zuverlässig unterbunden: Zum einen verhindert die Außenabdichtung, dass seitlich eindringende Bodenfeuchte überhaupt in die erdberührten Kellerwände gelangt. Zum anderen stoppt die Horizontalsperre den kapillaren Feuchtetransport im Mauerwerk und damit die aufsteigende Feuchtigkeit in den Wänden.
Das Ergebnis ist ein Keller, der langfristig trocken bleibt und dadurch wieder besser nutzbar wird. Feuchtebedingte Begleiterscheinungen wie Putz- und Farbabplatzungen, Salzausblühungen und muffige Gerüche werden nachhaltig beseitigt und Folgeschäden am Baukörper werden vermieden.