Der Kunde: Herr M. aus Viersen
Herr M. aus Viersen kontaktierte uns, weil in seiner Industriehalle an nahezu allen Wänden im Sockelbereich deutliche Feuchtigkeit sowie Salzausblühungen sichtbar waren, typische Hinweise auf eine fortschreitende Durchfeuchtung des Mauerwerks. Da die bisherigen Mieter (eine Autowerkstatt) ausziehen und ein neuer Mieter die Halle übernehmen wird, wollte Herr M. die Gelegenheit nutzen, um die Sanierung und Abdichtung rechtzeitig anzugehen.
Die Ausgangssituation: Kapillare Feuchtigkeit in der Industriehalle
Sowohl die Innenwände als auch die Außenwände der Industriehalle in Viersen wurden als Streifenfundament ausgeführt. Das Mauerwerk wurde dabei ohne durchgehende Betonbodenplatte direkt auf bzw. in den Boden gemauert. Eine wirksame horizontale Abdichtung gegen Bodenfeuchte fehlte. Dadurch konnte über Jahre Feuchtigkeit kapillar durch die Poren der Baustoffe in das Mauerwerk aufsteigen.
Die Folgen waren im Sockelbereich deutlich erkennbar: durchfeuchtete Wandzonen, Salzausblühungen und daraus resultierende Schäden am Putz bzw. an der Oberfläche. Damit der kommende Mieter die Halle wieder mit einem angenehmem Raumklima und ohne Einschränkungen nutzen kann, schaffen wir mit der ISOTEC-Horizontalsperre eine dauerhafte, zuverlässige Lösung gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
Die Lösung: ISOTEC-Horizontalsperre mit Spezialparaffin
Um die aufsteigende Feuchtigkeit in der Industriehalle in Viersen dauerhaft zu stoppen, haben wir eine ISOTEC‑Horizontalsperre mit Spezialparaffin hergestellt. Insgesamt wurden dabei rund 170 m² Mauerwerksfläche im betroffenen Bereich abgedichtet.
Unsere Vorgehensweise:
1) Bohrkanäle setzen
Bevor der Sperrstoff eingebracht werden kann, muss der betroffene Wandabschnitt vollständig trocken sein. Dafür erstellen wir in regelmäßigen Abständen von ca. 10–12 cm Bohrungen im durchfeuchteten Mauerwerk.
2) Mauerwerk gezielt trocknen
Im nächsten Schritt wird die Wand mit unserer Technik kontrolliert getrocknet. So sind die Poren im Baustoff anschließend wieder aufnahmefähig. Die Voraussetzung dafür, dass das ISOTEC‑Spezialparaffin optimal wirken kann.
3) Spezialparaffin einbringen
Dann injizieren wir das erhitzte, flüssige ISOTEC‑Spezialparaffin in das Mauerwerk. Es verteilt sich in den Poren und härtet beim Abkühlen aus. Dadurch entsteht eine rund 15 cm starke, kapillardichte Sperrschicht, die den Feuchtetransport dauerhaft unterbindet.
Das Ergebnis: Werterhalt und Planungssicherheit durch erfolgreiche Horizontalsperre
Mit der eingebrachten ISOTEC‑Horizontalsperre wurde in der Industriehalle in Viersen der kapillare Feuchtetransport im Mauerwerk dauerhaft unterbrochen. Dadurch kann die zuvor aufsteigende Feuchtigkeit den Sockelbereich nicht weiter durchfeuchten und typische Folgen wie Salzausblühungen, Putz- und Farbablösungen sowie optische Schäden an den Wandflächen werden gestoppt. Das Mauerwerk wurde zuvor bereits mithilfe der Heizstäben nahezu vollständig ausgetrocknet, sodass die Wandbereiche wieder in einen stabilen, nutzbaren Zustand sind.
Für den Vermieter bedeutet das vor allem Werterhalt und Planungssicherheit: Die Immobilie ist für die Neuvermietung deutlich attraktiver. Der zukünftige Mieter profitiert zugleich von einem spürbar besseren Raumklima und einer Halle, die ohne feuchtebedingte Einschränkungen genutzt werden kann. Sei es für Lagerung, Betrieb oder Ausbau, ohne Sorge vor klammen Wandzonen, Geruchsproblemen oder Schäden an Ausstattung und Waren im wandnahen Bereich.