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Schimmelpilz im kalten Keller - Was tun?

Da der Wärmedämmwert eines Betonkellers quasi gegen Null tendiert, bedürfen gerade diese Keller einer besonders guten Wärmedämmung. Oftmals wird diese aber im Neubau aus Kostengründen vernachlässigt. Der Keller ist dann kalt wie eine Kältekammer. Dies kann im Sommer und im Winter zu massiver Kondensationsfeuchte führen. Im Sommer durch sogenannte Sommerkondensation: Die Außenwände haben aufgrund der mangelnden Wärmedämmung Oberflächentemperaturen nahe an der Erdtemperatur, also 12-14°C. Wird gelüftet kann die Raumtemperatur schnell 25°C betragen. Warme Luft auf kalter Oberfläche, es entsteht Kondensation. Im Winter gibt es einen ähnlichen Effekt: Jetzt sind die Wandoberflächen noch kälter. Wird die Tür zu warmen Räumen geöffnet, strömt wieder warme Luft an kalten Oberflächen entlang. Hinzu kommt, dass der Baustoff Beton an der Oberfläche gar kein Wasser aufnehmen kann. Das Kondensat steht auf der Wandoberfläche. Jetzt kann es leicht zum Schimmelpilzbefall kommen. Was tun? 

Die nachhaltige Lösung besteht darin, die baupysikalischen Voraussetzungen zu verändern, also die Oberflächentemperaturen nahe an die zu erwartenden Innenraumtemperaturen zu bringen, ergo zu dämmen. Wenn man nicht wieder sein gesamtes Haus aufgraben möchte, bietet sich eine professionelle Innendämmung aus Calziumsilikat oder eine mineralische Innendämmung an. Welches Material besser geeignet ist, hängt von der objektspezifischen Zielsetzung ab. Dies sollte ein Fachplaner gemeinsam mit dem Eigentümer abwägen.

Als positiven Nebeneffekt erhält ein Hausbesitzer einen extremen Energieeinspareffekt, sowie optisch ansprechendere Wandoberflächen.

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