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Abdichtungstechnik Neputé und Büning GmbH
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Referenz des Monats: Sperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit in Eltville

Nachträgliche Horizontalsperre auf Geländeoberkante

Was war das Problem?

Unser Kunde hatte uns kontaktiert, da er Feuchtigkeit im Sockelbereich sowohl an den Außen- als auch an den Innenwänden in den Wohnräumen festgestellt hatte, obwohl die Wände nicht erdberührt sind.

Woher kam die Feuchtigkeit?

In diesem Fall kam die Feuchtigkeit von unten. Es handelte sich um sogenannte kapillar aufsteigende Feuchtigkeit.

Das Haus wurde 1903 gebaut und in dieser Zeit wurden die Wände auf Streifenfundamenten aus Magerbeton oder Ziegelsteinen und nicht auf einer durchgehenden Bodenplatte aus wasserundurchlässigen Beton hochgezogen.

Das bedeutet, dass die Feuchtigkeit aus dem Erdreich von unten und von der Seite in das Fundament eindringen und dann kapillar nach oben aufsteigen konnte und bei diesem Gebäude besonders gut, da es nur teilweise unterkellert ist.

 

 

 

Trocknen der Mauer bei einer nachträglichen Horizontalsperre

Wie haben wir die kapillar aufsteigende Feuchtigkeit gestoppt?

Um die von unten aufsteigende Feuchtigkeit zu stoppen, haben wir eine nachträgliche ISOTEC Horizontalsperre eingebaut.

Kurz gesagt haben wir eine Sperre aus Paraffin, also aus Wachs, eingebracht. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass es immer funktioniert, egal wie nass die Wand ist und dass es gesundheitlich völlig unbedenklich ist. Schließlich wird Paraffin auch in der Kosmetikbranche verwendet.

Das Verfahren ist schnell erklärt: Wir bringen eine Bohrlochkette aus Sacklöchern ein, stecken in die Löcher unsere speziellen Heizstäbe und trocknen somit die Wand aus und füllen dann heißes, flüssiges Paraffin in die Mauer ein, bis die Ziegelsteine gesättigt sind. Dann entfernen wir die Heizstäbe und das Wachs erkaltet und wird fest und bildet einen Wachsgürtel, durch den kein Wasser mehr aufsteigen kann.

 

Abgeschlagener Putz im Sockelbereich als Vorbereitung für den Sanierputz

Was gab es noch zu beachten?

Nachdem jahrelang Wasser in die Wände von unten eingedrungen ist, waren die Wände im Sockelbereich entsprechend versalzen. Nach Einbringung unserer Horizontalsperre trocknet die Wand natürlich langsam aus. Bei dem Austrocknungsprozess verdunstet das Wasser, aber die Salze bleiben im Stein zurück und kristallisieren an der Oberfläche aus.

Deswegen ist es bei starker Versalzung nötig, den alten Putz abzuschlagen und einen Sanierputz aufzubringen, der dank seiner speziellen Eigenschaften die Salzkristalle aufnehmen und Wasserdampf durchlassen kann. Wir haben den alten Putz auf einer Höhe von 40 cm abgeschlagen und dann Sanierputz aufgebracht.

 

 

 

 

Aufgebrachter ISOTEC Sanierputz im Sockelbereich innen

Nach Aufbringen des Sanierputzes sahe es so aus

Verputzte Löcher nach Einbringung der Paraffin-Horizontalsperre

Die Löcher in den Außenwänden haben wir beigeputzt
 

Unsere Kunden haben dann alles neu streichen lassen und feuen sich jetzt darüber, in Wohnräumen mit trockenen Wänden und einem behaglichen Raumklima wohnen zu können.
 

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