Minnigerode_Abdichtungssysteme_Augsburg
Abdichtungssysteme von Minnigerode GmbH
Feuchteursachen
FEUCHTEURSACHEN

ANALYSE KOMMT STETS VOR

PLANUNG UND SANIERUNG

Nur wer die Ursache für den Feuchte- und/oder
Schimmelpilzschaden kennt, kann eine
erfolgsversprechende Sanierungsmaßnahme
durchführen.

Ursachen von Feuchteschäden

Feuchteschäden an Gebäuden sind nicht erst ein Problem unserer Zeit. Bereits in vorchristlicher Zeit wurden bei der Konstruktion von Bauwerken bewusst Materialien ausgewählt, die eine möglichst hohe Resistenz gegen Feuchte bieten. Dazu zählen etwa Natursteine mit hoher Rohdichte, wie sie bei römischen Bauwerken verwendet wurden. Aber auch Hartholz ist ein solches Material. Genutzt wurde es beispielsweise für den Bau der heute rekonstruierten Pfahlbausiedlungen aus der Stein- und Bronzezeit (4.000 bis 850 v. Chr.) am Bodensee. Auch heute spielt der Schutz gegen Feuchte eine wesentliche Rolle. Denn Baustofffeuchte zerstört nicht nur die Substanz eines Gebäudes, sondern kann auch – etwa bei der Bildung von Schimmel – die Gesundheit der Bewohner gefährden.

Anspruch an Wohnräume

Vergleicht man den heutigen Wohnkomfort mit den Wohnbedingungen, die vor etlichen hundert Jahren herrschten, haben sich die Ansprüche an das Raumluftklima und damit auch die maximal zulässige Baustofffeuchte völlig verändert. Dies gilt auch für erdberührte Räume, denn der Keller wird heutzutage mehr und mehr als zusätzlicher Wohnraum genutzt. Seitlich eindringende oder kapillar aufsteigende Feuchte ist in solchen Räumen inakzeptabel. Ziel einer Bauwerksabdichtung ist deshalb die Einhaltung bzw. das Erreichen der so genannten Ausgleichsfeuchte, die nach DIN 4108 für einen „Neubauziegel“ bei einem maximal zulässigen Feuchtegehalt von etwa 1 Masseprozent liegt. Im WTA-Merkblatt 4-5, „Mauerwerksdiagnostik“, wird für „Bestands-Ziegel“ ein maximal zulässiger Feuchtegehalt von 2 bis 3 Masseprozent angegeben, was eine Anreicherung des Ziegels mit bauschädlichen, hygroskopischen und somit luftfeuchtebindenden Salzen während der zurückliegenden Nutzungszeit bereits berücksichtigt.

Bei Einhaltung der heutzutage geltenden Normvorgaben für die Bauwerksabdichtung wird dieser Anspruch an die Ausgleichsfeuchte bei Neubauten in der Regel erfüllt. Anders sieht es jedoch bei Bestandsbauten aus, die beispielsweise in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts entstanden sind. Wird bei solchen Gebäuden eine Umnutzung der Kellerräume zu Wohnzwecken geplant, ist es eine Grundvoraussetzung, zunächst eine Analyse des Bauzustands durchzuführen. Diese dient u. a. dazu, bei Feuchteschäden ein objektspezifisches Sanierungskonzept zur Beseitigung der Feuchteursachen erstellen zu können.

Mit Analysetechnik und strukturierten Checklisten klären ISOTEC-Fachberater dabei objektspezifisch nachfolgende Sachverhalte und identifizieren die Feuchteursachen:

  • Zustand eventuell bestehender Abdichtungen
  • die auf das Gebäude einwirkende Wassereinwirkungsklasse
  • Bauwerkskonstruktion (Streifenfundamente bzw. durchgehende, wasserundurchlässige Bodenplatte)
  • Mauerwerksbeschaffenheit (einschalig, mehrschalig, klüftig etc.)
  • Porosität (kapillare Leitfähigkeit) des Mauerwerks
  • Gehalt an bauschädlichen Salzen
  • Wärmedämmwert der vorhandenen Außenwandkonstruktion
  • nutzerbedingtes Raumklima und Lüftungsverhalten
  • Baustofffeuchte bzw. jahreszeitlich bedingte Schwankungen der Baustofffeuchte
  • Zustand wasserführender Leitungen (Leckagen etc.)

Die Bauzustandsanalyse ermöglicht dem ISOTEC-Fachberater, die Gründe für eine unzulässig hohe Durchfeuchtung der Bausubstanz zu klären. Denn eine Durchfeuchtung des Baustoffes kann unterschiedliche bzw. eine Kombination mehrerer Feuchteursachen haben.

Zu diesen möglichen Ursachen zählen: 

Der Feuchteursache auf den Grund gehen

Unsere Auflistung der wichtigsten Feuchteursachen zeigt: Es gibt zahlreiche Gründe, warum Gebäude feucht sein können. Darüber hinaus können sich Ursachen sowie deren Auswirkungen überlagern und dadurch den Durchfeuchtungsprozess beschleunigen bzw. verstärken. Aus diesem Grund ist es wichtig, Fachleute zu Rate zu ziehen. ISOTEC-Fachbetriebe verfügen über eine umfassende Analyseausstattung und das entsprechende Know-how, die Schadensursache kompetent zu bestimmen. Denn schließlich ist die korrekte Bestimmung der Schadensursache die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Sanierungskonzept und die darauf basierenden anschließenden handwerklichen Arbeiten. In den folgenden Kapiteln tauchen wir tiefer in die Materie ein: Verschiedene Schadensursachen sowie deren Hintergründe und Folgen werden näher erläutert und die dazu empfohlenen ISOTEC-Systemlösungen vorgestellt.

FAQs Feuchteschäden

• Wie erkenne ich, ob meine Wand feucht ist?

Verfärbt sich die Wand dunkel und fleckig, dann kann das ein Zeichen für Feuchtigkeit im Mauerwerk sein. Wenn die Wand seltsam riecht und die Flecken schnell größer werden, sollten Sie sich Hilfe bei einem Profi suchen.

• Wie gefährlich sind feuchte Wände?

Feuchte Wände sind nicht nur für das Bauwerk schädlich. Sie bieten die optimalen Bedingungen für das Wachstum von Schimmelpilzen. Diese können auch dem Menschen gefährlich werden und Allergien und Atemwegserkrankungen hervorrufen.

• Kann Feuchtigkeit im Mauerwerk aufsteigen?

Feuchtigkeit kann sich durch die Fugen im Mauerwerk im Extremfall über 2 Meter nach oben hin ausbreiten.