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ISOTEC
Die ISOTEC-Gruppe
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Zu viele Kinder leben in Schimmel-Räumen

22.04.2013 Pressemeldungen Erstellt von Thomas Bahne

Bei Allergien muss Wohnumfeld untersucht werden/ Ver-wechslungsgefahr mit „Heuschnupfen“
Niesreiz, gereizte Schleimhäute, asthmatische Beschwerden. Ab März be-ginnt mit dem Aufblühen der Natur für viele eine Leidenszeit, die mit dem Begriff „Heuschnupfen“ bezeichnet wird. Was selbst Ärzte hin und wieder übersehen: mancher Patient hat keine saisonal bedingt Allergie, sondern in seinem Wohnumfeld lauert ein verdeckter Schimmelpilz, der den Betroffe-nen arg zusetzten kann.

Laut der Studie „Wohnen und Leben 2012“ ist in 17 Prozent aller deutschen Haushalte mindestens ein Raum von Schimmelpilz befallen. Dies hat das Markt-forschungsinstitut innofakt heraufgefunden, indem es 1.012 Personen befragt hat. Ergebnis: in 55 Prozent der Fälle handelt es sich bei dem befallenen Bereich um das Bad, in 38 Prozent um das Schlafzimmer, gefolgt mit jeweils 18 Prozent von Wohnzimmer und Küche. Darüber hinaus leben laut der Untersuchung 7 Prozent der Kinder in einem Haushalt mit Schimmelpilzbefall. Eine viel zu hohe Zahl wenn man bedenkt, dass Kinder ein noch nicht voll entwickeltes Immunsystem haben und damit besonders anfällig sind.
 
„Die Gruppe der Schimmelpilzsporen ist ein Hauptallergen bei allergisch beding-ten Atemwegserkrankungen“, erläutert Dr. Andrea Riedel, Fachärztin für Derma-tologie und Allergologie in Köln. Beim Wachstum der Schimmelpilze werden zahl-reiche Sporen in die Raumluft abgegeben, die bei empfindlichen Menschen zu Reaktionen bis hin zum allergischen Asthma führen können.

„Sind Räume einmal von Schimmelpilzen befallen, muss sofort gehandelt wer-den“, empfiehlt Horst Becker, Gründer und Geschäftsführer der ISOTEC-Gruppe. „Denn sie können erwiesenermaßen Allergien, Atemwegerkrankungen und Rheuma auslösen.“ Von vielen wird als erste Maßnahme das Abwischen mit 70-80%-igem Isopropyl-Alkohol empfohlen. Doch Vorsicht! Der Schimmel kann beim Abwischen gesundheitsgefährdende Sporen freisetzen, die sich im ganzen Wohnraum verteilen. Schimmelpilze sollten deshalb stets vom Fachmann entfernt werden. Dies gilt zwingend, wenn der Befall eine Fläche von einem halben Quadratmeter und mehr erreicht hat, empfiehlt das Umwelt-Bundesamt.

„Um eine Gesundheitsgefährdung für die Bewohner auszuschließen, wird zu Be-ginn, während und am Ende der Sanierung die Luft von Schimmelsporen gerei-nigt“, erläutert Experte Horst Becker. Danach werden die schimmelbefallenen Tapeten entfernt, Putz abgefräst und abgesaugt und der Sanierungsbereich mit 80-prozentigem Isopropanol-Alkohol desinfiziert. Abschließend kann das Mauer-werk mit ISOTEC-Klimaplatten von innen wärmegedämmt und dekorativ gestaltet werden. Die Klimaplatten dämmen und regulieren das Raumluftklima, indem sie überflüssige Feuchtigkeit aufnehmen, speichern und beim Absinken der Raum-luftfeuchtigkeit großflächig wieder abgeben. So entsteht ein angenehmes und lebenswertes Raumklima, das zugleich kondensationsbedingte Schimmelschäden ausschließt.

Wie wichtig diese Maßnahmen sind, betont Dr. Andrea Riedel: „Ohne eine Sanie-rung der befallenen Wohnräume sind auch therapeutische Maßnahmen wenig erfolgreich.“

Das musste auch Walter Düppenbecker aus Duisburg erfahren. Monatelang litt er unter einer stets verstopften Nase und starken Atembeschwerden. Niemand wusste, woher die Beschwerden kamen. Untersuchungen der Firma ISOTEC ergaben dann, dass das erst einige Jahre alte Gebäude von dem gesundheits-schädigenden Schimmel Stachybotrys befallen war. Seit der Sanierung sind die gesundheitlichen Beschwerden von Walter Düppenbecker deutlich zurückgegan-gen. Seine Beschwerden an Augen, Nase und Atmung, die er immer auf Heu-schnupfen, Hausstauballergie und sonstige Ursachen zurückgeführt hatte, sind nahezu verschwunden. „An Schimmelpilz im Wohnraum hatte doch keiner ge-dacht“, so Walter Düppenbecker.