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Schimmel bedrohte Gesundheit und Lebensfreude

12.07.2012 Pressemeldungen,  Schimmelschadensanierung Erstellt von Thomas Bahne

Stachybotrys – hochgiftiger Schimmel: So lautete die erschreckende Diagnose im Keller der schmucken Doppelhaushälfte von Familie Düppenbecker in Duisburg. Nach dem ersten Schock war konsequentes Handeln durch Fachleute gefragt.

Hauseigentümer Düppenbecker zeigt die betroffene Stelle

1992 hatten sich Carla und Walter Düppenbecker in einem Duisburger Neubau-gebiet ihren Traum vom eigenen Haus verwirklicht. Der ehemalige Verkaufsleiter und die noch berufstätige Friseurin hatten sich für ein gemütliches Haus im Landhausstil mit verklinkerter Fassade entschieden. Im Keller des Hauses fand nicht nur eine zweckmäßige Waschküche, sondern auch eine gemütliche Bar ihren Platz.

„Schon vor ein paar Jahren hatten wir in der Waschküche erste Feuchtigkeits-schäden festgestellt“, erzählt Carla Düppenbecker. Punktuelle gelbe Verfärbun-gen und abgeblätterte Farbe waren klare Anzeichen. Die Schäden wurden immer wieder sorgfältig überstrichen und die Kellerräume intensiv gelüftet. Ohne Erfolg! 2010 war das Ausmaß so groß, dass nicht nur die Waschküche, sondern auch der Vorraum und der Partyraum betroffen waren: In der schönen Kellerbar fanden keine fröhlichen Feste mehr statt, weil mittlerweile die Holzverkleidung nass und angefault war. „Jetzt musste ein Fachmann kommen“, so Carla Düppenbecker.

Der ISOTEC-Fachbetrieb Morscheck aus dem benachbarten Moers wurde hin-zugezogen und Fachberater Thomas Döing machte sich an die Analyse des Schadens. Sein Ergebnis: Innen- und Außenwände waren teilweise nass, insbe-sondere im Sockelbereich war bis auf eine Höhe von 60 bis 70 Zentimetern Feuchtigkeit eingedrungen. Ursache dafür: eine Undichtigkeit im so genannten Wand-Sohlenanschluss.

Mit speziellen Prüfgeräten untersuchten ISOTEC-Mitarbeiter, ob sich die Feuch-tigkeit auch auf der Betonplatte befindet. Thomas Döing kennt solche Sachver-halte aus jahrelanger Praxis und befürchtete erheblichen, gegebenenfalls gefähr-lichen Schimmelpilzbefall. Die zahlreichen und permanenten Allergiesorgen von Walter Düppenbecker waren dafür ein sicheres Indiz.

Um einen eindeutigen Befund zu erhalten, zog Thomas Döing einen Bau-Biologen hinzu. Marcel Santner aus Düsseldorf führte Kernbohrungen durch und stellte im Vorraum und der Waschküche einen Befall mit dem gesundheitsschädigenden Schimmel Stachybotrys fest.

Sah es also zunächst so aus, als müsste nur ein 30 Zentimeter breiter Randstrei-fen des Kellerbodens entfernt werden, war nach diesem Ergebnis klar: Der Schimmelbefall ist so verbreitet und in seiner Wirkung gravierend, dass der kom-plette Estrich im Vorraum und der Waschküche entfernt werden muss. Nur der Bodenbereich unterhalb der Bar durfte verbleiben.

Unter Vollschutz (das heißt mit Schutzanzügen und Mundschutz) nahmen die ISOTEC-Mitarbeiter die Schimmelsanierung in Angriff. Die Räumlichkeiten wurden mit Alkohol desinfiziert. Die Wandflächen mussten abgeflammt werden, da auch die abgetöteten Sporen noch immer Allergien auslösen können. Zudem wurden die betroffenen Räumlichkeiten abgeschottet, damit die sehr flugfähigen Sporen sich nicht in den anderen Räumen des Kellers und der oberen Geschosse verteilen. Eine wichtige Maßnahme die verhindert, dass sporenbedingte Gesund-heitsbeschwerden wieder auftreten können.

Nach der kompletten Entfernung des Bodens wurde neuer Estrich eingelegt und ein Dichtputz für die Innenabdichtung aufgetragen. Die Wände erhielten so einen kunstoffvergüteten Ausgleichsputz; darauf wurden nach der Durchtrocknung zwei Lagen rissüberbrückende Dichtungsschlämme aufgetragen. So entstand Schritt für Schritt die in der Fachwelt bekannte ISOTEC-Innenabdichtung.

Seit der Sanierung sind die gesundheitlichen Beschwerden von Walter Düppen-becker deutlich zurückgegangen. Seine Beschwerden an Augen, Nase und At-mung, die er immer auf Heuschnupfen, Hausstauballergie und sonstige Ursachen zurückgeführt hatte, sind nahezu verschwunden. „An Schimmelpilz hatte doch keiner gedacht“, so Walter Düppenbecker. Die anschließende „Freimessung“ der Luft verlief negativ, das Haus der Familie ist nach unabhängiger Prüfung frei von Schimmelsporen.

Das Fazit der Düppenbecker‘s: „Jetzt haben wir die Sicherheit, dass der giftige Pilz beseitigt ist. Auch der muffige Geruch ist nach der Sanierung vollständig weg.“ Endlich genießen die Düppenbeckers ihre Landhausidylle am Niederrhein mit einem guten Gefühl. Und die nächste Party kann voller Lebensfreude steigen.