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Neubau: Feuchteschäden und Mängel

15.01.2014Erstellt von Thomas Bahne

Mit einem Holzhaus haben sich die Eheleute Lutz und Pirkko Friedel einen langgehegten Wunsch erfüllt. Der Keller des charaktervollen Objektes wurde traditionell gemauert. Doch schon während der Bauphase kam es genau an dieser Stelle zum Desaster: Wasser drang durch die Wände ein und stand zehn Zentimeter hoch auf dem Kellerboden. Erst eine neue Außenabdichtung setzte dem Spuk ein Ende.

Lutz Friedel, Professor Emiritus und seine Frau Pirkko, eine studierte Kirchenmusikerin, starteten 2011 ein großes Projekt: Sie ließen sich ein massives Holzhaus mitten im Grünen und mit traumhaftem Ausblick auf eine sanfte Hügellandschaft bauen. Ein Alterswohnsitz wie aus dem Bilderbuch, der sehr viel Raum und Komfort mit einem schönen Flair verbindet. "Das Holz atmet und duftet so schön", schwärmt die Hausbesitzerin Pirrko Friedel. "Ich bin das aus meiner Heimat Finnland so gewohnt."

Im September begannen die Bauarbeiten für das Haus. Schritt für Schritt schien der Traum vom Wohnen und Leben im Holzhaus wahr zu werden. Aber es kam anders, noch in der Bauphase traten Probleme auf. Feuchteschäden zeigten sich am Stein auf Stein gefertigten Keller; auf der Hangseite hatte sich Tauwasser gesammelt und drang durch das Kellermauerwerk ein. Eine Horrorvorstellung für jeden Bauherren.

Schnell musste gehandelt werden. "ISOTEC war unsere Rettung", berichtet Lutz Friedel. "Die eingebrachte Außenabdichtung entsprach überhaupt nicht dem Stand der Technik, denn die Abdichtung ließ sich ganz einfach vom Untergrund abziehen", berichtet Fachmann XY (vor und Zuname), der mit seinem Fachbetrieb zur ISOTEC-Gruppe gehört, die die fachgerechte Sanierung durchführte. Nach der Schadensanalyse stand fest: Das neue Haus musste ringsum wieder freigegraben und die Außenabdichtung komplett erneuert werden. Beim Freilegen zeigte sich, dass die Materialien unfachmännisch aufgetragen waren und bereits eine wellenförmige Form angenommen hatten. Die gesamte Konstruktion bestand zu weiten Teilen aus Brettern, Nägeln und einer Abdeckfolie. Eine Maßnahme, die den Namen Außenabdichtung nicht verdient. Damit nicht genug: Die äußere Kellertreppe mit 15 Stufen wurde mitten über ein Kellerfenster gebaut. Eine Fehlkonstruktion, die einen Rückbau und den Aufbau einer neuen Treppe zwingend erforderlich machte.

Vier Wochen war das ISOTEC-Team mit den Sanierungsarbeiten beschäftigt. Nach dem Freilegen des Kellers wurden die alte Abdichtung und verschmutzendes Erdreich vom Mauerwerk entfernt. Auch die Betonbodenplatte wurde in die Vorbereitung einbezogen.

Die ISOTEC-Außenabdichtung gegen die seitlich eindringende Feuchtigkeit wurde in mehreren Stufen aufgebracht. Auf das komplett freigelegte und gereinigte Mauerwerk wurde zunächst ein wassersperrender und wasserabweisender Spezialputz aufgetragen. Dieser sorgt für eine optimale Haftung des Abdichtungsmaterials. Anschließend kam ein zweikomponentiges Abdichtungssystem aus kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung (KMB) zum Zug. Dieses System wird zweilagig und mit einer vollflächigen Gewebeeinlage aufgetragen. Die beiden Lagen verbinden sich zu einer wasserundurchlässigen, flexiblen und rissüberbrückenden Abdichtung. Das heißt, die Feuchte gelangt über das Erdreich erst gar nicht mehr bis an das Mauerwerk heran. Zum Schutz der Außenabdichtung wurden nach der vollständigen Durchtrocknung Schutzplatten aus Polystyrol angebracht. Sie schützen dauerhaft die Abdichtungsbeschichtung vor dem Druck, der durch das Erdreich entsteht.

Lutz und Pirrko Friedel sind dankbar für die Rettung ihres Haustraums durch das ISOTEC-Team: "Die Mitarbeiter waren äußerst kompetent, hilfsbereit und zuverlässig", betont Friedel Lutz. "Und so transparent wie das Angebot war auch die Ausführung der Arbeiten: Man wusste immer genau, was gerade gemacht wurde. Das gab uns in dieser schwierigen Lage ein gutes Gefühl."

In Kürze werden Lutz und Pirkko Friedel ihr Haus beziehen und ihren traumhaften Alterssitz endlich genießen können.

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