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Internationale Studie: Schimmelpilz im Wohnraum bedroht Gesundheit von Kindern

05.11.2013PressemeldungenErstellt von Thomas Bahne

Bei „ISAAC“ wurden 46.000 Eltern in 20 Ländern befragt

Kinder, die in einer nassen Wohnung aufwachsen, haben ein erhöhtes Risi-ko an Asthma, Allergie oder Neurodermitis zu erkranken. Dies belegt eine jetzt veröffentlichte internationale Langzeitstudie. Sind Eltern unsicher ob Schimmelpilzbefall vorliegt, bietet ein Unternehmen jetzt einen Schimmelpilz-Schnelltest an.

Experten hatten bereits lange vermutet, dass es einen ursächlichen Zusammen-hang zwischen feuchten Räumen und allergischen Erkrankungen gibt. Diese Vermutung ist jetzt wissenschaftlich belegt. Für die Studie „ISAAC“ (International Study of Asthma and Allergies in Childhood) wurden über 46.000 Eltern in 20 Ländern befragt. Bei den Fragen an die Eltern ging es um den aktuellen Ge-sundheitszustand ihrer acht- bis zwölfjährigen Kinder sowie um Fragen nach Feuchtigkeitsflecken und Schimmelpilz an Wänden und Decken. In einem zwei-ten Schritt führten die Wissenschaftler bei über 25.000 Kindern Allergietests durch und entnahmen bei 1.100 Familien Staubproben aus den Wohnzimmern, um diese auf Hausstaubmilbe zu untersuchen.

„Unsere Studie zeigt einen klaren Zusammenhang zwischen feuchten Wohnbe-dingungen und Asthma, allergischem Schnupfen und Neurodermitis und zwar unabhängig von der allergischen Veranlagung des Kindes“, betont Dr. Gudrun Weinmayr, die federführende Ärztin der Studie und zudem Wissenschaftlerin am Ulmer Institut für Epidemiologie und Biometrische Medizin. „Es handelt sich sogar um den stärksten und konsistentesten Zusammenhang mit einem Umgebungs-faktor, den wir im Laufe der Studie festgestellt haben.“ Damit sind Feuchte und Schimmel die Hauptauslöser von allergischen Erkrankungen, noch vor der be-kannten Allergie gegen Hausstaubmilben.

Schlussfolgerung: bei Feuchte und Schimmel sofort handeln
„Sind Räume einmal von Feuchte und Schimmelpilz befallen, muss sofort ge-handelt werden“, bestätigt Horst Becker aus seiner jahrzehntlangen Erfahrung. Becker ist Gründer und Geschäftsführer der ISOTEC-Gruppe, die sich seit mehr als 20 Jahren auf die Sanierung von Feuchteschäden an Gebäuden und Schim-melpilzbeseitigung spezialisiert hat. So gibt es Schimmelpilzarten, die toxisch auf den menschlichen Organismus wirken oder Allergien auslösen können. Die ent-scheidende Frage lautet: Kann man Schimmelpilz, zum Schutz der Kinder, ei-genhändig entfernen? „Wir sehen das kritisch“, betont Becker. Denn die Schim-melsporen sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen, dafür aber sehr flugfähig und können sich beim Entfernen im gesamten Wohnraum verteilen; also selbst in Räumen, die gar nicht von Schimmelpilz befallen sind. „Viele Schimmelpilzarten setzen bei der Entfernung sogar vermehrt allergieauslösende Sporen frei“, sagt Becker. Das deutsche Umweltbundesamt empfiehlt daher bei einem Befall von mehr als einem halben Quadratmeter unbedingt Fachleute einzuschalten. Auch deshalb, weil es mit der einmaligen Entfernung meist nicht getan ist, sondern der Schimmelpilzbefall aufgrund von Feuchte im Wohnraum wieder und wieder kommt.

Wenn´s denn sein muss: Tipps für das eigenhändige Entfernen
Wer kleineren Befall unbedingt selbst entfernen will, sollte dabei zwingend Hand-schuhe und eine Schutzbrille tragen, da z.B. das Gift der Sporen über den Haut- kontakt übertragen werden kann. Zudem sollten Fenster und Türen während der Entfernung geschlossen bleiben. Danach sind die Kleidungsstücke, die während der Reinigung getragen wurden, bei über 60 Grad zu waschen und abschließend sollte sich die betreffende Person gründlich abduschen.

Und wie gehen die Fachleute vor?
Um die Gesundheitsgefährdung und die Geruchsbelästigung für die Bewohner zu minimieren, wird zu Beginn einer ISOTEC-Sanierung die Luft von Schimmel-sporen mit Unterdruckgeräten gereinigt. Danach werden die schimmelbefallenen Tapeten entfernt, der Putz abgefräst und abgesaugt und der Sanierungsbereich mit 80-prozentigem Isopropyl-Alkohol desinfiziert. Zusätzlich können Klimaplatten eingebracht werden, die das Raumluftklima automatisch regulieren indem sie überflüssige Feuchte aufnehmen, speichern und beim Absinken der Raumluft-feuchtigkeit großflächig wieder abgeben. Kondensationsbedingte Schimmelschä-den sind damit für die Zukunft ausgeschlossen - zudem entsteht ein angenehmes und lebenswertes Klima in den Räumen. Für den Unternehmer mit jahrzehnte-langer Erfahrung ist die Schlussfolgerung aus der Studie klar: „Für ein gesundes Wohnen ist die Sanierung der Feuchteschäden entscheidend“, so Becker ab-schließend, „denn ohne Feuchte kein Schimmelpilz.“

Sind Eltern oder betroffene Bewohner unsicher, ob ihr Wohnraum von Schimmelpilz befallen ist, so kann ein Schimmelpilz-Schnelltest vom Unternehmen ISOTEC bezogen werden. Weitere Informationen zum Schimmelpilz-Schnelltest auf www.isotec.de