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Kellerdämmung

Keller von innen dämmen: Methoden & Möglichkeiten

Es gibt mehrere Möglichkeiten einen Keller von innen zu dämmen. Für welche Sie sich entscheiden ist letztlich auch abhängig von der Nutzung. Sofern der Kellerraum lediglich als Lager verwendet wird, genügt es in der Regel, nur die Kellerdecke zu dämmen. Wird der Raum jedoch als beheizter Raum (Waschraum, Hobbyraum etc.) genutzt, wird eine komplette Innendämmung empfohlen.
 

Dampfdicht vs. kapillaraktiv

Es gibt unterschiedliche Methoden der Innendämmung. Kapillaraktiv bezeichnet den Vorgang des Wasser- und Dampftransportes von Flüssigkeiten innerhalb kleinster Poren, die man Kapillaren nennt. Ein kapillaraktives Dämmsystem ist in der Lage ist, die Feuchtigkeit aufzunehmen und gezielt in die Raumluft zu transportieren.

Dampfdicht hingegen bedeutet, dass keine Feuchtigkeit aus dem Raum in die Wand-Konstruktion gelangen kann und diese von innen somit absolut dicht ist.

Drei Möglichkeiten der Kellerinnendämmung

Bei der Kellerdämmung gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten: Abhängig von der Nutzung des Kellers sowie den baulichen Gegebenheiten können Sie Kellerdecke, Kellerwände und Kellerboden dämmen.
 

1. Kellerdecke dämmen

Vorausgesetzt, Sie möchten Ihren Keller auch nach den Dämmungsmaßnahmen lediglich als Abstellmöglichkeit nutzen, stellt die Dämmung der Kellerdecke von unten die einfachste Variante dar. Dabei sollten Sie sich für Dämmplatten aus mineralischen Baustoffen entscheiden. Diese können ganz einfach an die Decke gedübelt oder geklebt werden.
 

2. Kellerwand dämmen

Gerade bei der Dämmung von Kellerwänden kann die Außendämmung durch die nötigen Ausgrabe- bzw. Erdaushubarbeiten zu einer wahren Mammutaufgaben werden. Umso mehr bietet sich hierbei die Innendämmung an. Um Tauwasser und der daraus resultierenden Pilzbildung bei der Innendämmung der Kellerwände zu vermeiden, sollten Sie zu Mineralschaumplatten greifen.
 

3. Kellerboden dämmen

Eine nachträgliche Dämmung des Kellerbodens ist nur von innen möglich. Problematisch dabei ist, dass die sogenannte „Aufbodendämmung“ die lichte Raumhöhe reduziert und oft eine Anpassung von Türen oder Treppensockel notwendig macht. Die Grundlage einer dichten Dämmung des Bodens, besteht aus einer wasserdichten Folie, die verlegt wird. Als Dämmstoff eignet sich besonders der witterungsbeständige und wasserabweisende Stoff Polyurethan (PUR).

Bei uns kommt die Innendämmung im Zuge einer Schimmelschadenbeseitigung zum Einsatz. Besonders bei denkmalgeschützter oder aufwendig gestalteter Fassade ist die Innendämmung eine Möglichkeit, die Oberflächentemperatur zu erhöhen, um somit einem erneuten Schimmelbefall vorzubeugen und zusätzlich den Dämmwert der Außenwand zu verbessern.

Vor- und Nachteile einer Innendämmung im Keller

Einen Keller von innen zu dämmen, bringt natürlich Vor- und Nachteile mit sich. Darauf basierend ist stets abzuwägen, ob sich die Innendämmung auch wirklich lohnt

Vorteile

  • Innendämmung ist zu jeder Zeit des Jahres durchführbar
  • Kostengünstiger als eine Außendämmung
  • Steigerung des Wohnklimas in den eigenen vier Wänden
  • Schnelle Erwärmung der Räume

Nachteile

  • Weniger Wohnfläche durch Innendämmung
  • Schimmelbildung kann durch Taupunktverschiebung entstehen

Was bei der Kellerdämmung von innen zu beachten ist

Das Problem: Auf eine feuchte Wand kann keine Innendämmung eingebaut werden. Daher sollten Sie die folgenden Punkte unbedingt beachten:

  • Feuchtigkeit überprüfen:
    Lassen Sie den Grad der Feuchtigkeit auf jeden Fall zunächst von einem Fachmann überprüfen.
     
  • Feuchtigkeitsursache beheben:
    Im Falle von Feuchteschäden muss erst die Ursachen dieser Schäden behoben werden.
     
  • Alle Bereiche in die Dämmung einbeziehen:
    Um Wärmebrücken zu vermeiden sollten Türen, Fenster, Boden und Decke sorgfältig in die Dämmung mit eingeschlossen werden.

Kellerdämmung durch den Fachmann

Bei uns kommt die Innendämmung im Zuge einer Schimmelschadenbeseitigung zum Einsatz. Besonders bei denkmalgeschützter oder aufwendig gestalteter Fassade ist die Innendämmung eine Möglichkeit, die Oberflächentemperatur zu erhöhen, um somit einem erneuten Schimmelbefall vorzubeugen und zusätzlich den Dämmwert der Außenwand zu verbessern.

Bei der Innendämmung von Außenwänden können viele Fehler passieren, wenn die Dämmung nicht von einem ausgebildeten Profi durchgeführt wird. In Extremfällen kann eine falsch angebrachte Innendämmung sogar Schimmel verursachen, statt ihn zu verhindern. Deshalb lassen wir von ISOTEC nur professionell geschulte Mitarbeiter an Ihre Wände. 
 

Häufige Fragen „Innendämmung Keller“:

 

 

• Wie dämmt man eine Kellerdecke?

Sofern Sie die Decke Ihres Kellerraumes selbst dämmen möchte, sollten Sie sich an folgende Faustregel halten: Das Dämmmaterial sollte mindestens 8 -10 cm dick sein. Als Dämmmaterial eignen sich Hartschaumplatten, aber auch Mineralstoffplatten oder Dämmplatten aus Steinwolle.

• Welches Material bei der Innendämmung im Keller?

Wenn man eine Kellerwand von innen dämmen möchte, sind Mineralschaumplatten eine gute Wahl. Mineralschaumplatten nehmen nicht nur viel Feuchtigkeit auf sie sind auch ein diffusionsoffener, kapillaraktiver Dämmstoff, der das Raumklima reguliert.

• Welche Voraussetzungen bei Innendämmung im Keller?

Der gesamte Raum muss trocken sein, holen Sie sich bei der Überprüfung von Feuchtigkeit im Keller professionelle Hilfe. Nur so können Sie sicher sein, dass sich kein Schimmel oder andere Pilze bilden. Wenn dies bereits der Fall ist, müssen Sie zunächst alle vom Pilz befallenden Stellen reinigen.