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Garage

Eine feuchte Garage: Das sind die Gründe

Der Herbst und der Winter bringen neben kalten Temperaturen vor allem Feuchtigkeit mit sich. Viele Hausbesitzer schützen in vielen Fällen nur ihr Haus gegen eindringende Feuchtigkeit und vergessen die Garage. Großteils werden Garagen nur als Unterbringungsort für Autos genutzt und sind weder beheizt noch verfügen sie über Fenster und die Belüftung ist unzureichend.

Auch Garagen in denen Elektrogeräte, Kartons oder Werkzeuge gelagert werden, sind vielfach nicht fachgerecht abgedichtet. Wenn eine Garage dauerhaft feucht ist, kann dies zu Salzausblühungen, Farb-/Putzabplatzungen und sogar zu einem Schimmelbefall führen. Doch wie kommt die Feuchtigkeit in die Garage?

Ursachen für Feuchtigkeit in der Garage

Der Boden einer Garage kann durch Feuchtigkeit Schäden davon tragen

Dauerhaft feuchte Garagen können grundsätzlich auf zwei unterschiedliche Ursachen zurückgeführt werden:
 

  • Unzureichende Lüftung
  • Defekte oder nicht vorhandene Abdichtungen

Da die meisten Garagen über kein Fenster verfügen und Belüftungsanlagen oft nicht vorhanden sind, entstehen häufig Feuchteschäden in der Garage. Witterungsbedingt wird durch regennasse oder schneebedeckte Autos, Wasser in die Garage eingetragen.

Bei einer geschlossenen Garage kann die verdunstende Feuchtigkeit nicht nach außen entweichen und kondensiert zur kalten Jahreszeit an innenseitigen Decken- und Wandflächen. Durch die entstehende Kondensationsfeuchte steigt die Gefahr von Schimmelbildung in der Garage. Zusätzlich zu witterungsbedingt nassen Autos kann Feuchtigkeit auch aufgrund von mangelnden Abdichtungen in die Garage eintreten.

Feuchte Garage durch Baumängel

Feuchteschäden in der Garage

Feuchtigkeit kann auf unterschiedliche Wege in die Garage gelangen. Ein Grund dafür kann ein undichtes Dach sein, wodurch Feuchtigkeit bei Regen ungehindert in die Garage laufen kann. Wenn die Garagenwände erdberührt sind, kann bei nicht vorhandener oder defekter Abdichtung, ebenfalls Feuchte eindringen. Durch diese eintretende Feuchte können Folgeschäden, wie Putzabplatzungen oder Schimmelbefall entstehen.

Einer der stärksten beanspruchten Bauteile einer Garage ist der Boden. Durch die hohe mechanische Belastung des eingefahrenen Autos können beispielsweise Fehlstellen im Belag oder Schäden an der Oberfläche entstehen. Oberflächenschäden sind oft der erste Eintrittspunkt von Feuchtigkeit in den Estrich bzw. der Bodenplatte. Die Folgen können weitere Oberflächenschäden, Putzabplatzungen an angrenzenden Wänden oder Schimmelbefall sein.

Garagenbodensanierung: Vorher-Nachher Vergleich

Garage regelmäßig lüften

Oft verfügen Garagen über standardisierte Belüftungsmethoden, wie zum Beispiel Lüftungsschlitze im Garagentor oder einfache Lüftungsöffnungen. Diese präventiven Maßnahmen halten die Luftfeuchtigkeit auf einem gefahrlosen Pegel. Doch bei Witterungsbedingungen im Winter oder bei starkem und länger anhaltendem Niederschlag gerät diese Art der Belüftung oft an seine Grenzen. Feuchtigkeit dringt bei diesen Szenarien nicht nur über die Luftfeuchtigkeit, sondern zusätzlich über Niederschlag oder durch an Autos anhaftender Schnee, in die Garage. Dadurch steigt die Luftfeuchtigkeit in Garagen und es kann zu einem Schimmelbefall führen.

Besonders im Winter sollten Sie Ihre Garage regelmäßig lüften, um die Luftfeuchtigkeit nach außen abzuführen. Helfen kann dabei eine Lüftungsanlage, welche möglichst automatisiert die Feuchtigkeit effizient nach außen ableitet.

Tipp: Stellen Sie in der Garage ein Hygrometer auf, um die Luftfeuchtigkeit beobachten zu können. Ab 70% Luftfeuchtigkeit besteht die Gefahr von Schimmelbildung. Die Schimmelpilze können sich an Wänden oder Decken bilden.