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Wasserschaden

Wasserschäden als Feuchteursache

Wasserschäden entstehen durch einmalige Schadensereignisse, bei denen in relativ kurzer Zeit viel Wasser in den Baukörper eintritt. Je jünger ein Gebäude ist, desto komplexer ist das oft nicht einsehbare Rohrleitungsnetz im Baukörper. Hatte man in der Vergangenheit in der Regel nur zwei Wasserentnahmestellen pro Wohneinheit und eine dementsprechende Anzahl an Zu- und Ableitungen, ist die Anzahl heute deutlich höher. Fußbodenheizung, Gäste-WC oder Sauna benötigen zusätzliche Leitungen, die das Potenzial für Wasserschäden erhöhen. Aber auch der Aufwand zur Wasserschadenbeseitigung hat aufgrund der fortschreitenden Komplexität und der objektspezifischen Sonderbauweisen (Leichtbauwände mit Hohlräumen, schwimmende Estrichkonstruktion) sowie durch den Einsatz biologischer Dämmungen zugenommen.

Typische Ursachen für Wasserschäden

Ein Wasserschaden entsteht entweder durch eine große Wassermenge in kurzer Zeit oder kleinere Mengen Wasser über einen längeren Zeitraum. Ursachen können unter anderem sein:

  • ein Wasserrohrbruch,
  • verschlissene Wasserrohrleitungen,
  • Überschwemmungen in Bad oder Küche,
  • Schaden durch Löschwasser nach einem Gebäudebrand,
  • wetterbedingte Wasserschäden durch Starkregen oder Hochwasser,
  • Undichtigkeiten an Wasseranschlüssen von Wasch- oder Spülmaschine
  • und versäumte Wartung und Instandsetzung von elektronischen Geräten mit Wasseranschluss.

Was tun bei Wasserschaden?

Ist nämlich erst einmal Wasser in Boden, Wand oder Decke gelangt, reichen natürliche Trocknungsmethoden wie Auslüften oder Heizen nicht aus. Das in die Bausubstanz eingedrungene Wasser kann sich nicht mehr auf natürliche Art und Weise verflüchtigen. In der Folge drohen Bauschäden, Gesundheitsgefahren und verminderte Wohnqualität, die Bewohnern und Hauseigentümern das Leben schwer machen.

Ungünstig ist auch der Umstand, dass Wasserschäden meist unvermittelt und völlig unerwartet auftreten. Ist ein Wasserschaden einmal entstanden, kann nur noch eine Wasserschadenbeseitigung durch technische Trocknung helfen, um weitere schwerwiegende Schäden und Probleme zu verhindern. Als Mieter sollte man sich auf jeden Fall umgehend an den Vermieter wenden, um den entstandenen Schaden durch schnelles Handeln, so gering wie möglich zu halten. 

Wasserschäden beheben lassen

Nach einem Wasserschaden durch einen Wasserrohrbruch oder durch austretendes Wasser aus einer defekten Waschmaschine muss schnellstens eine fachgerechte Sanierung erfolgen. Nur so lassen sich durch den Wasserschaden resultierende Feuchtigkeitsschäden dauerhaft bekämpfen, die, wenn sie nicht fachgerecht beseitigt werden, immer wieder in Erscheinung treten.

Eine korrekte Wasserschadenbeseitigung erfordert nicht nur höchste Umsicht, sondern auch moderne Geräte und detaillierte Grundkenntnisse im Bauwesen. Allein darum sollte die Behebung immer einem Fachbetrieb übertragen werden, um nicht nur höchste Arbeitseffizienz zu erhalten, sondern auch kostspielige Folgereparaturen und Sanierungsarbeiten von vorneherein zu vermeiden.

Häufigste Ursachen

Eine Ursache für austretendes Wasser können beschädigte oder verschlissene Rohre und Gerätschaften im Haushalt sein. Die Reparatur und Instandhaltung aller wasserführenden Anlagen sollten von Zeit zu Zeit erledigt werden.

1. Übeltäter Waschmaschine

Die Waschmaschine ist ein beliebter Übeltäter und Verursacher. Ein loses oder verstopftes Flusensieb, Waschmittelreste, die die Schublade verstopfen oder ganz einfach zu viel Waschmittel, wodurch viel Schaum produziert wird, der sich dann aus der Maschine drückt - können Gründe für ausgelaufenes Wasser oder sogar größere Wassermengen in der Waschküche sein. Wenn man ein paar Dinge überprüft, kann es schon helfen:

  1. Ist die Dichtung der Tür (Türmanschette) noch funktionstüchtig?
  2. Haben diverse Schläuche vielleicht Verschleißerscheinungen wie Risse oder Löcher?
  3. Muss die Dichtung am Wasseranschluss erneuert werden?

Bei längerer Abwesenheit ist es empfehlenswert vorsorglich die Wasserzufuhr der Waschmaschine abzustellen. Grobe Fahrlässigkeit sollte als Hauptursache natürlich ausgeschlossen werden. Die übergelaufene Badewanne, weil man vergessen hat den Wasserhahn abzudrehen und es deshalb zu einer Überschwemmung im Bad kommt, ist eher kein Fall für die Versicherung, sondern eher für große Mengen an Handtücher oder Aufnehmer.

2. Küche und Bad

Wasserschaden im Bad oder Küche

Eine weitere Schwachstelle sind Küche und Bad, bzw. überall dort wo Rohre verlegt sind und Wasser durchfließt, kann es zu einer Leckage kommen. Das heißt es gibt Undichtigkeiten, durch die ausgetretenes Wasser in den Wohnraum gelangt. Ob ein Rohrbruch, eine defekte Heizungsleitung oder ein Leck in der Abwasserleitung, die Undichtigkeit zu finden ist oftmals die größere Herausforderung. Das Wasser sucht sich seinen Weg und nicht immer ist dort wo es von der Decke tropft oder Ihnen ein nasser Fleck auffällt, ist auch die Schadensursache. Weitere Schäden können durch Sofortmaßnahmen eingedämmt werden.

Hilfreiche Sofortmaßnahmen:

  • Stellen Sie das Hauptwasserventil ab, damit kein weiteres Wasser nachkommen kann.
  • Stellen Sie zur Sicherheit die Stromversorgung ab, damit kein Wasser in Verteiler und Steckdosen laufen kann oder durch ältere, poröse Isolierungen dringen und so Leitungen kurzschließen kann.
  • Retten Sie Ihr Inventar und Hausrat vor größeren Schäden, indem Sie alles an einen trockenen Ort verlagern.
  • Steht das Wasser im Raum, ist es ratsam es sofort abzupumpen und danach unbedingt trocken zu wischen, um Folgeschäden möglichst klein zu halten.

3. Starkregen und Hochwasser

Wasserschaden durch Hochwasser oder Starkregen

Starkregen oder Hochwasser sind wetterbedingte Gründe, die Sie in der Regel nicht selbst beeinflussen können. Aber mit vorausschauenden Maßnahmen wie einer funktionstüchtigen Gebäudeabdichtung, können Sie verhindern, dass Ihr Haus beim nächsten Starkregen von einem Feuchteschaden betroffen ist.

Sollte der Hintergrund der verursachten Schäden unklar sein, sollten Sie einen Experten aufsuchen, dem heutzutage eine Vielzahl von technischen Möglichkeiten für die Ursachenforschung zu Verfügung stehen.

Wasserschadensanierung: Vertrauen Sie dem Spezialisten

Eine korrekte Wasserschadenbeseitigung erfordert nicht nur höchste Umsicht, sondern auch moderne Geräte und detaillierte Grundkenntnisse im Bauwesen. Anstelle von vereinheitlichter Schadensbegrenzung legen wir in einem ersten Schritt größten Wert auf eine umfassende Analyse. Zunächst bestimmen wir den Grund für die auftretende Feuchtigkeit und ermessen den Schaden. Nachdem wir nachvollzogen haben, auf welche Weise das Wasser in das Gebäude gelangt ist, dichten wir zunächst die durchlässige Stelle dauerhaft ab. Anschließend beginnen wir mit der Trocknung, um die betroffenen Räume möglichst schnell wieder nutzbar zu machen.

Unser Trocknungssystem kann bei kleineren, aber auch bei einem größeren Wasserschaden gleich effizient eingesetzt werden. Häufig bleiben die Räumlichkeiten sogar während der Trocknungsdauer bewohnbar. Auch bei Neubauten können unsere gut installierbaren Geräte zuverlässig die natürliche Aushärtungszeit verkürzen und spätere Feuchtigkeitsschäden im Vorfeld vermeiden.

Bei uns ist Ihre Wasserschadensanierung in guten Händen. Auch im Falle von einem Brandschaden bzw. einer Brandschadensanierung (Schaden durch Löschwasser) ist unser Unternehmen der richtige Ansprechpartner.

Technische Trocknung

Bei der Sanierung von Wasserschäden im Gebäude setzen wir unser Trocknungssystem für eine effiziente Trocknung ein. Nicht nur bei der Wasserschadensanierung zeigt die technische Trocknung ihre Wirkung, ein weiteres Einsatzgebiet sind Neubauten, um vorsorglich Feuchteschäden zu vermeiden (sog. Neubaufeuchte) und die natürliche Trocknungs- und Aushärtungszeit zu beschleunigen. Weitere Informationen zum Thema Bautrocknung!