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Drainagerohre

Drainagerohre

Es ist keine Seltenheit, dass sich Niederschläge, Grundwasser oder auch Bodenwasser ansammeln und feuchte Wände im Untergeschoss des Hauses entstehen. Um dies zu vermeiden, wurden in älteren Gebäuden (bis ca. Ende der 70er Jahre) zusätzlich zu einer Abdichtung häufig Dränungen verlegt. Heutzutage gelten diese aufgrund der fortschrittlichen Bauweise und der technologischen Entwicklung der Abdichtungsmaßnahmen meist als überflüssig. Wird dennoch eine Drainage gewünscht oder ist bereits eine vorhanden und muss lediglich erneuert werden, kommt für die Drainage rund ums Haus die Verwendung von speziellen Drainagerohren infrage.

Drainagerohre: Wissenswertes über Dränrohre erfahren Sie hier

Es gibt unterschiedliche Material bei der Auswahl einer Drainage

Drainagerohre gibt es in verschiedenen Ausführungen. Neben verschiedenen Farben, welche die Flexibilität des Rohres bestimmen, unterscheiden sie sich auch in der Struktur: von geschlitzte bis nicht geschlitzte Rohre.

Welche Arten von Drainagerohren gibt es?

Drainagerohre lassen sich simpel durch verschiedene Farbkennzeichnungen unterscheiden. Es gibt gelbe, orange und blaue Drainagerohre. Gelbe Drainagerohre sind sehr flexibel, wohingegen blaue und orange Drainagerohre sehr starr sind.

Der wesentliche und sehr entscheidende Unterschied zwischen gelben und orange/blauen Drainagerohren liegt darin, dass es sich bei den gelben Drainagerohren um Rollenware und bei den orangen und blauen Rohren um Stangenware handelt. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass Drainagerohre aus Rollenware lediglich für die Entwässerung im Garten- und landwirtschaftlichen Bereich und Drainagerohre aus Stangenware für die Entwässerung in Gebäuden zugelassen sind. Da Dränrohre aus der Rollenware um einiges kostengünstiger sind, werden diese häufig auch zur Drainage an Gebäuden verwendet. Dies entspricht jedoch nicht der DIN 4095 und gilt demnach als unzulässig.

Was ist ein Drainagerohr und wie wird es verlegt?

Ein Drainagerohr ist ein spezielles aus PVC-U gefertigtes Rohr, dass ringförmig um ein Gebäude in ein mit Vlies ummantelndes Kiesbett verlegt wird. Das Stangendränrohr wird durch sogenannte T-Stücke an jedem Richtungswechsel verbunden und verfügt umlaufend über kleine Öffnungen die ermöglichen, dass das Sickerwasser in das Rohr gelangt und entsprechend abgeführt wird. Das Stangenrohrdränsystem reduziert die Wasserbeanspruchung auf das Objekt, in dem nach Regenfällen entstehendes aufstauendes Sickerwasser durch das Stangenrohrsystem abgeführt wird. Somit wird das freie, im Erdreich befindliche Wasser keinen Druck mehr gegen die Kellerwände ausüben.

Ob eine Drainage notwendig ist, sollte ein Fachmann überprüfen

Für wen kommt eine Rohrdrainage infrage?

Ob eine Drainage zusätzlich zu einer Außenabdichtung allgemein für Sie infrage kommt, hängt von den baulichen Gegebenheiten Ihres Objektes ab. Dabei ist sowohl die Bauart als auch die Gründung des Gebäudes ausschlaggebend. Steht Ihr Haus bereits auf einer wasserdichten, durchgängigen Bodenplatte und wurde nach Ende der 70er Jahre gebaut, ist eine Drainage in den meisten Fällen überflüssig. Trifft jedoch das Gegenteil zu, sprich, handelt es sich um ein älteres Gebäude, bei dem keine durchgängige Bodenplatte vorhanden ist, macht eine Dränung durchaus Sinn. Eine Drainage macht allerdings nur in Kombination mit einer funktionstüchtigen Außenabdichtung Sinn, denn eine Drainage lindert nur die Wasserbeanspruchung auf das Mauerwerk und schützt nicht vor eindringende Feuchtigkeit.

Welche Vor- und Nachteile bringt eine Rohrdrainage mit sich?

Vorteile einer Rohrdrainage:

  • Stangendränrohr kann problemlos gekürzt werden
  • Geradlinige Verlegung vereinfacht die Vorschrift des Gefälles von 0,5 %
  • Maximale Wasseraufnahme durch Wassereintrittsfläche > 80 cm²/m²
  • Schacht bei jedem Richtungswechsel: problemlose Inspektion

Nachteile einer Rohrdrainage:

  • Teure Anschaffung
  • Regelmäßige Wartungen von renommiertem Fachpersonal notwendig
  • Eine fachgerechte Ausführung ist unerlässlich
  • Je nachdem muss eine Versickerungsmöglichkeit auf dem eigenen Grundstück vorhanden sein
  • Eine Drainage ist ein sehr aufwendiges Vorhaben
  • Eine Drainage ersetzt keine Abdichtung

FAQ Drainagerohre

• Welchen Durchmesser hat ein Drainagerohr?

Der Durchmesser eines Drainagerohrs liegt bei 100 mm.

• Womit wird ein Drainagerohr ummantelt?

Bei der Ummantelung von Drainagerohren gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man unterscheidet zwischen einer Ummantelung durch Vlies oder einer Kiesschüttung. Da beide Varianten sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringen, sollten Sie sich unbedingt von einem Experten beraten lassen.

• Wann benötigt man eine Rohrdrainage?

Eine Rohrdrainage ist dann sinnvoll, wenn das Sickerwasser nicht selbständig abfließen kann und beginnt sich zu stauen. Bei älteren Gebäuden ohne durchgängige Bodenplatte kann eine Drainage helfen die Wasserbeanspruchung zu senken.

• Kann man eine Rohrdrainage selbst verlegen?

Grundsätzlich wird von einer selbständigen Verlegung einer Drainage stets abgeraten. Dies betrifft alle Arten der Drainage aber vor allem die Rohrdrainage. Denn wird diese nicht ordnungsgemäß nach der DIN 4095 verlegt, können infolgedessen Schäden entstehen.