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Drainage verlegen - Tipps

Drainage verlegen - Tipps

Was müssen Sie beim Verlegen von Drainagen beachten?

Kann man eine Drainage einfach so verlegen oder gibt es gewisse Sachen zu beachten? Kann man das selbst machen oder sollte man lieber einen Fachmann zu Rate ziehen? Wir haben auf Ihre Fragen die passenden Antworten.

Darüber sollten Sie sich informieren

Bevor Sie sich entscheiden, eine Drainage verlegen zu lassen, sollten Sie sicherstellen, dass dies für Sie überhaupt das richtige Mittel zur Trockenlegung oder Prävention ist. Bei Starkregen z.B. reicht oftmals eine fachgerechte Außenabdichtung als Schutzmaßnahme aus.

Kontaktieren Sie einen Fachmann und lassen sich von ihm beraten bevor Sie unnötige Anschaffungen tätigen. Rät der Profi dazu, eine Drainage zu verlegen, dann müssen Sie sich über eine Genehmigung informieren. Drainagen sind nämlich nicht immer und überall erlaubt. Übersteigt das Grundwasser die Höhe der Fläche auf der das Fundament steht, dann ist das Legen von Drainagen wirkungslos. Informieren Sie sich also immer im Vorfeld, ob Sie eine Drainage verlegen lassen dürfen. 

Drainage selber verlegen - Gefahren und Risiken

Drainage verlegen

Um die Kosten gering zu halten, greifen viele Grundstückbesitzer gerne auf Marke Eigenbau zurück. Doch ist es beim Verlegen von Drainagen sinnvoll selbst Hand anzulegen? Die Möglichkeit der Eigeninstallation besteht durchaus, da alle Materialen zum Bau von Drainagen frei erwerblich sind. Doch dabei kann auch Einiges schiefgehen. Leitet eine Drainage das Wasser nicht ordentlich vom Mauerwerk ab, dann nimmt Ihre Immobilie erheblichen Schaden und Sie verursachen im Nachhinein noch höhere Kosten. 

Wir raten daher immer, die Hilfe von Fachleuten in Anspruch zu nehmen. Diese wissen ganz genau, welches Material man am besten für Drainagen am Haus oder im Garten verwendet. Nicht ohne Grund wurde durch das Deutsche Institut für Normung für eine Drainage nach DIN 4095 (Dränung zum Schutz baulicher Anlagen) festgelegt: Diese muss aus einer Schicht Kies zur Fassung anstehenden Bodenwassers, einer Filterschicht Drainagekies sowie einem Filtervlies bestehen. Ferner sind für die Aufnahme sowie die Ableitung des Wassers Drainagerohre mit einem Gefälle von mindestens 0,5 Prozent zur Hebeanlage zu verlegen. Auch Revisionsschächte für die Wartung und Inspektion sowie für Reinigungsarbeiten sind nötig.

Eine Vielzahl von Bedingungen also, welche es zu beachten gilt. Doch mögen diese Voraussetzungen auch lästig oder (für einen Laien) unnötig erscheinen - damit eine Drainage störungsfrei und zuverlässig funktioniert, sind sie unabdingbar!

FAQs Drainage

• Was ist eine Drainage?

Ein Drainagesystem wird im Erdreich verlegt und führt aufstauendes Sickerwasser nach Regenfällen vom Haus ab. Sie reduziert den auf dem Gebäude lastenden Wasserdruck.

• Wer verlegt eine Drainage?

Sollte die Wasserbeanspruchung objektspezifisch gemindert werden müssen, ist zu empfehlen, eine Drainage nach den Angaben der DIN 4095 von einem Fachunternehmen verlegen zu lassen.

• Wie wird eine Drainage verlegt?

Die Drainagerohre befinden sich etwas unterhalb des Kellerbodens. Es werden Stangendränrohre in ein mit Vlies ummanteltes Kiesbett verlegt. Die Dränrohre verfügen umlaufend über kleine Öffnungen, durch die das Sickerwasser in das Rohr gelangt und entsprechend abgeführt werden kann.

• Wo wird die Drainage angeschlossen?

Das Drainagesystem wird entweder an das öffentliche Abflusssystem angeschlossen oder das Wasser wird in eine Sickergrube abgeführt.