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Feuchtigkeit im Rathaus in Peiting

Feuchtigkeit im Rathaus in Peiting: Marktbauamt beauftragt ISOTEC – Schiefelbein um historisches Gebäude fachgerecht zu sanieren

Das historische Rathaus von 1890 am Hauptplatz in Peiting, Landkreis Weiheim-Schongau, hatte schon längere Zeit mit aufsteigender Feuchtigkeit in den Wänden und in der Folge mit Salzausblühungen, Putzabplatzungen und Schimmelbefall zu kämpfen. 2015 entschloss man sich zu einer Sanierung und das Marktbauamt Peiting schrieb die Sanierungsleistung, bestehend aus Horizontalsperren mit Paraffin gegen aufsteigende Feuchtigkeit und einem mehrlagigen Sanierputz, aus. Dieses Verfahren war den Bauherren besonders wichtig, da auf diese Weise das Gebäude saniert werden kann, ohne dass die Außenfassade beschädigt wird. Unsere Firma erhielt den Zuschlag. 

Die Besonderheit bei dieser Baustelle: Die Sanierung musste im laufenden Betrieb und daher in mehreren Abschnitten erfolgen. Erschwerend erwies sich bei den Arbeiten außerdem, dass der Bestandsputz erhebliche Putzstärken aufwies und das Mauerwerk sehr klüftig und inhomogen war. 

 

Gerade bei dieser Art von Mauerwerken konnte dann jedoch die ISOTEC-Paraffinsperre ihre Vorteile unter Beweis stellen. Die Wände wurden am Fußpunkt mit Bohrungen auf dem gesamten Querschnitt versehen und anschließend mittels Heizstäben in der Injektionszone vollständig ausgetrocknet. 

Nach erfolgter Austrocknung wurde das etwa 120 Grad heiße Spezialwachs bis zur vollständigen Sättigung des Wandquerschnitts in das Mauerwerk eingebracht. Neben der Sperrung gegen aufsteigende Feuchtigkeit wurde somit zusätzlich in diesem Bereich des Mauerwerks eine erhebliche Verfestigung der Substanz herbeigeführt.

Nach dem vollständigen Verschließen der Injektionskanäle wurde der Bestandsputz bis auf eine Höhe von durchschnittlich 1,50 m entfernt, das Mauerwerk gereinigt und anschließend ein zweilagiger Sanierputz mit einer Gesamtstärke von 3-8 cm aufgebracht. Der Sanierputz ist ein dampfdiffusionsoffenes Putzsystem, das es ermöglicht, die Wand sukzessive austrocknen zu lassen. Die dabei auskristallisierenden bauschädlichen Salze werden aufgrund des großen Porenvolumens im Querschnitt des Putzes eingelagert.

Am Ende der Sanierung waren die Bauherren von dem Ergebnis begeistert. In einer Bauzeit von insgesamt 2 Monaten gelang es, das alte Gebäude nachhaltig von aufsteigender Feuchtigkeit, Salzausblühungen und vom Schimmel zu befreien. Direkt nach Abschluss der Sanierungsarbeiten konnten die Räume wieder bezogen und genutzt werden.

Haben Sie zu dieser Referenz noch Fragen? Dann hinterlassen Sie uns doch einfach einen Kommentar.

Weitere Objektberichte und Referenzen finden Sie hier.
 

Ihr ISOTEC-Team Schiefelbein

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