Nepute_Abdichtungstechnik_Bischofsheim
Abdichtungstechnik Neputé und Büning GmbH
Objektberichte

Außenabdichtung auf einem briefmarkengroßen Grundstück in Darmstadt

Bei dem Gebäude aus dem Jahr 1903 sah es im Keller so aus wie in fast allen Altbaukellern: abblätternder Putz und feuchte Stellen an den Außenwänden ebenso wie im unteren Bereich der Innenwände. Eine vernünftige Nutzung der Kellerräume war nicht möglich. Bei diesem Baujahr liegt eine Streifenfundamentkonstruktion vor. Das bedeutet, dass die tragenden Wände auf einem Fundament aus Natursteinen, Ziegelsteinen oder Magerbeton stehen und nicht, wie bei Konstruktionen ab ca. 1970 üblich, auf einer durchgehenden Bodenplatte aus Beton. Dies hatte zur Folge, dass die Feuchtigkeit aus dem Erdreich kapillar nach oben in die Mauern aufsteigen konnte, da keine Horizontalsperren eingebaut waren. Deswegen kam es nicht nur an den Außen- sondern auch an den Innenwänden zu Feuchtigkeitsschäden. Außerdem ist das Untergeschoss etwa bis zur Hälfte der Raumhöhe im Erdreich eingebunden, sodass Wasser auch noch seitlich durch das nicht abgedichtete Mischmauerwerk eindringen konnte.

Steckbrief

PLZ, Ort 64283 Darmstadt
Auftraggeber Privatperson
Baujahr 1903
Sanierung ISOTEC-Horizontalsperre
ISOTEC-Außenabdichtung
Jahr der Sanierung 2018
Fachinformationen ISOTEC-Horizontalsperre
ISOTEC-Außenabdichtung

Die Aufgabe

Bei dem Gebäude handelt es sich um das Elternhaus unseres Kunden und ihm war es wichtig, dass der Wert der Immobilie erhalten bliebe und dass den Mietern ein trockener Keller zur Verfügung gestellt werden könnte.

Die Lösung

Gegen die seitlich eindringende Feuchtigkeit haben wir rundherum eine ISOTEC Außenabdichtung angebracht. Die Herausforderung bei diesem Objekt war das kleine Grundstück. Aufgrund der wenig vorhandenen Außenfläche konnten wir den Aushub nicht lagern, sondern mussten ihn in Container laden und dann abfahren lassen. Zum Verfüllen mussten wir dann natürlich wieder neue Erde anliefern lassen. Außerdem war das vorhandene Mischmauerwerk mit seiner sehr unebenen Oberfläche noch eine Herausforderung. Hier mussten unsere Mitarbeiter eine dickere Lage Ausgleichsputz, der auch schon wassersperrend ist, aufbringen, um eine gleichmäßige Oberfläche für die nachfolgende ISOTEC Vertikalabsperrung zu haben. Gegen die aufsteigende Feuchtigkeit haben wir auf Höhe des Kellerbodens eine nachträgliche Horizontalsperre im ISOTEC Paraffinverfahren eingebracht.

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