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Wohnwert von außergewöhnlicher Immobilie erhalten

Andreas Grothaus erkannte Potential von Wohnung – Keller ist jetzt trocken und abgedichtet

 Mit Spezialparaffin und einer flächigen Innenabdichtung zum trockenen Keller.

Manche Menschen haben einen “kreativen Blick“, sie erkennen bereits im noch unfertigen Zustand, dass Dinge Potential haben. Einer dieser Menschen ist Andreas Grothaus. Der Sachverständige aus Enger bei Bielefeld sah in den verlassenen und eigentlich trostlos dreinblickenden Industrieräumen einer ehemaligen Zigarrenfabrik vor seinem inneren Auge bereits schöne, lichtdurchflutete Wohnräume entstehen. „Es hat sicherlich mit meiner Sachverständigentätigkeit im Bauhandwerk zu tun“, erklärte mir Andreas Grothaus im persönlichen Gespräch in Enger auf meine erstaunte Frage, woher er die Phantasie hatte, in einer toten Industriebrache echtes Wohnpotential zu erkennen. Bis in die 1970iger Jahre arbeiteten noch ca. 1.700 Mitarbeiter in der „Zigarren- und Rauchtabakfabrik Wilhelm Osterwald“ in Enger. Dann war Schluss mit der Zigarettenproduktion – und eine wechselvolle Geschichte für das Objekt begann.

 

In den 1990iger Jahren entstand der Musikclub „Forum Enger“; kurz vor ihrem großen Durchbruch tingelte die amerikanische Band Nirvana durch deutsche Kleinstädte –und gab dort ein kleines, aber viel umjubeltes Konzert. Schließlich erwarb ein Bielefelder Investor das denkmalgeschützte Objekt, und gab so Andreas Grothaus die Möglichkeit, die auf den Fotos abgebildete Wohnung zu erwerben und seinen Ideen entsprechend zu gestalten.

Effektive Hilfe gegen muffigen Kellergeruch und durchfeuchtete Außenwände.

Nach Fertigstellung der letzten sieben Eigentumswohnungen im Jahr 2014 wurde jedoch eine bis dahin vernachlässigte Schwachstelle des Hauses unübersehbar. Zahlreiche Feuchteschäden im Keller hatten sich im Laufe der Zeit ausgebreitet. Eine starke Durchfeuchtung der Außenwände, Putz- und Farbabplatzungen sowie ein typisch muffiger Kellergeruch waren nicht mehr zu leugnen. Da Andreas Grothaus die Wohnung vermietet, machte sich der Sachverständige Gedanken über das weitere Vorgehen Gedanken; auch die Eigentümergemeinschaft sah Handlungsbedarf. „Bevor sich die Mieterin bei mir beschweren muss oder Mietkürzungen erwägt, wollte ich das Thema vom Tisch haben“, betont Grothaus. Eine professionelle Sanierung der verschiedenen Feuchteschäden sollte die gemieteten Wasch- und Technikräume des Kellers wieder nutzbar machen.

Wohnwert alter Immobilen erhalten und Potentiale nutzen.

Recherchen im Internet und Empfehlungen aus dem Handwerkerkreis führten Christina Demir-Braun von der zuständigen Bauträger- und Grundstücksverwaltung zu unserem ISOTEC Fachbetrieb, Waltermann & Zwiener GmbH. Beim Vorort-Termin analysierte Diplom-Bauingenieur Karsten Samland die entstandenen Schäden. „Hier traten massive Feuchteschäden auf, die für ein Gebäude aus dieser Zeit absolut typisch sind“, berichtet Karsten Samland und erklärt den Hintergrund: „Bis in die 1970iger Jahre wurden Häuser auf kapillaraktiven Streifenfundamenten direkt auf dem Erdreich errichtet und Kellerböden, wie auch hier, aus Ziegelsteinen verlegt. Ab den 1950iger Jahren wurden die Kellerböden auch aus Magerbeton erstellt. Aber Abdichtungen zum feuchten Erdreich an Fundamenten und Kelleraußenwänden wurden damals nicht eingebaut.“ Damit ist das Problem der alten Zigarettenfabrik klar: Sowohl seitlich ins Mauerwerk eindringende als auch in den Außenwänden kapillar aufsteigende Feuchtigkeit macht den Keller für die Eigentümer und die Vermieterin von Herrn Grothaus unnutzbar. Ingenieur Karsten Samland entwickelte ein Sanierungskonzept, bei dem verschiedene Verfahren ineinander greifen und so den Keller dauerhaft vor Feuchte schützen werden. Zu den Gewerken, die zum Einsatz kamen, zählt unsere ISOTEC-Horizontalsperre, Innenabdichtung, Sanierputz und Klimaplatten.

Von der Alten Tabakfabrik zum Wohntraum sicher, trocken und abgedichtet.

Sechs Wochen hatte Karsten Samland für die umfangreichen Sanierungsarbeiten veranschlagt. „Vom Ersttermin an über die Ausführung bis zur Übergabe lief alles vorbildlich“, resümiert Christina Demir-Braun von der Bauträger- und Grundstücksverwaltung. Und auch Andreas Grothaus ist top zufrieden. Denn die von ihm entworfene Loftwohnung mit Stahlträgern verfügt nun über einen wirklich trockenen Keller, den die Mieterin wieder uneingeschränkt nutzen kann.

Über den Autor:

Thomas Bahne

Pressesprecher ISOTEC-Gruppe. Presse und Medien haben mich schon früh begeistert. Zunächst arbeitete ich als Rundfundredakteur, danach wechselte ich zu ISOTEC. In den letzten 10 Jahren habe ich den Bereich PR und Pressearbeit aufgebaut. Aktuell beschäftige ich mich intensiv mit der Berichterstattung über Bewegtbilder. Ein Thema, das mich fasziniert.

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