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Vermehrt Niederschlag. Ist mein Haus fit für den Klimawandel?

Forscher sagen mehr Stürme und deutlich mehr Regen voraus. Der Klimawandel ist ein Thema, das in den Nachrichten in schöner Regelmäßigkeit auftaucht. 

Klimawandel mit mehr Regen. Rechtzeitige Dämm- und Abdichungsmaßnahmen um Feuchteschäden zu verhindern.

Spürbar für jeden ist, dass sich die Jahreszeiten „verschoben“ haben. Innerhalb weniger Tage springt das Wetter von der Winterzeit mit wenigen Grad Celsius um auf Sommer, mit bis zu 20 Grad. Doch Wetterkapriolen sind noch kein Klimawandel. Wie weitreichend sind die Folgen des Klimawandels also wirklich, und wie müssen sich Hauseigentümer darauf einstellen?

Klimawandel mit dauerhaft starkem Regen, ist eine Herrausforderung für die Bausubstanz von Gebäuden.

Die Forscher trauen sich einige Vorhersagen zu, die sie anhand von Klimamodellen und so genannten Klimaprojektionen ausarbeiten. Zudem sehen sie Anzeichen dafür, dass es in Zukunft deutlich häufiger und intensiver regnen wird. Die Zunahme an Starkniederschlägen wird in den nächsten Jahrzehnten vor allem in den Sommermonaten im Zusammenhang mit Gewitterereignissen erwartet. Und im Winterhalbjahr wird eine Zunahme der Niederschläge insgesamt vorausgesagt. Höhere Grundwasserstände sind die prognostizierte Folge, die erhebliche Auswirkungen auf Wohngebäude haben können. „Die Schadensgefahr für die Immobilie hängt entscheidend von der Beschaffenheit des Baugrundes ab“, erklärt Professor Jens Zipelius von der Hafencity Universität Hamburg. „Anhand von Baugrunduntersuchungen lässt sich feststellen, in welcher Höhe der Grundwasserspiegel steht und ob der Baugrund bei verstärkten Regenfällen ein Risiko für Feuchteschäden darstellt“, sagt Professor Zipelius. Die entsprechenden Untersuchungen müssten aber nicht erst teuer in Auftrag gegeben werden, sondern liegen bei den geologischen Landesämtern vor und können dort eingesehen werden. Ein erster Schritt für Eigentümer um zu prüfen, ob ihr Haus bei Starkregenfällen gefährdet ist, einen Feuchteschaden zu erleiden. Durch den Klimawandel werden vorbeugende Maßnahmen immer wichtiger.

Klimawandel rechtzeitige Sanierungsmaßnahmen vom Spezialisten planen lassen.

Gebäudeschäden durch Regen und Feuchte werden unterschätzt

Erstaunlich wenige Bewohner beschäftigen sich mit den möglichen Folgen für ihr Eigentum oder ihre Wohnung. Eine repräsentative Umfrage des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2012 ergab, dass mehr als 80 Prozent der Befragten kaum oder keine Schadensgefahr für ihr Haus oder ihre Wohnung sehen, die durch Hochwasserereignisse und Stürme entstehen kann. Vergleicht man diese Aussagen mit den Forschungsergebnissen der Klimaforscher, so sind sich viele Eigentümer der Gefahren für ihr Hab und Gut wohl gar nicht bewusst. „Zeigen sich erste Anzeichen im Keller, wie etwa wiederkehrende feuchte Stellen oder gar kleine Pfützen nach Regenfällen, dann besteht schon jetzt Handlungsbedarf“, sagt unser stellvertretender Technischer Leiter, Dipl.-Ing. Thomas Molitor. Er rät, dies nicht zu bagatellisieren, denn „zum einen können die Kellerbereiche dann nicht genutzt werden, zum anderen können feuchteempfindliche Baustoffe mit der Zeit zerstört werden.“ Kommen noch die von den Forschern prognostizierten Starkregenfälle hinzu, „kann aus der Pfütze im Keller ein ungewollter Swimmingpool werden“, ergänzt Dipl.-Ing. Molitor. „Wir werden nach den Prognosen solche Fälle zukünftig häufiger erleben.“ Vermehrte nasse Wände und feuchte Keller können eine Folge des fortschreitenden Klimawandel sein.

Mir dem Klimawandel kommt mehr Regen. Rechtzeitig Feuchteschäden vom Spezialisten analysieren, planen und sanieren lassen. Wir machen Ihr Haus trocken.

Fazit: Rechtzeitig wappnen

Mit der Einsichtnahme bei den geologischen Landesämtern und dem Hinzuziehen von Fachleuten können Bewohner sich wappnen und Feuchteschäden rechtzeitig verhindern und beseitigen lassen. Der Klimawandel macht auch vor Ihrem Haus keinen Halt.

Über den Autor:

Thomas Bahne<br/>Pressesprecher ISOTEC-Gruppe<br/>Presse und Medien haben mich schon früh begeistert. Zunächst arbeitete ich als Rundfundredakteur, danach wechselte ich zu ISOTEC. In den letzten 10 Jahren habe ich den Bereich PR und Pressearbeit aufgebaut. Aktuell beschäftige ich mich intensiv mit der Berichterstattung über Bewegtbilder. Ein Thema, das mich fasziniert.

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