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Nutzen Sie Fördergelder für die Beseitigung von Feuchteschäden

An Fördergelder denken. Feuchteschäden an der Bausubstanz stellen ein ernstzunehmendes Problem dar und bedürfen einer ebenso zeitnahen wie gründlichen Beseitigung. 

Sanierungsmaßnahmen mit Fördergelder finanzieren

Solange es sich nur um Schäden von geringfügigem Ausmaß handelt, wird die Wiederherstellung eines ordnungsgemäßen Zustandes in aller Regel mit einem überschaubaren finanziellen Aufwand erreicht. Ganz anders hingegen verhält es sich immer dann, wenn großflächige Feuchteschäden aufgetreten sind, die eine umfangreiche Sanierung erforderlich machen. Vielfach sind derartige Vorkommnisse vor allem in Altbauten ohne vernünftige Dämmmaßnahmen zu finden. Insbesondere Eigentümer von in die Jahre gekommenen Mietshäusern sehen sich daher immer wieder entsprechenden Herausforderungen ausgesetzt. Sie müssen prüfen, wie die Beseitigung von Feuchteschäden nachhaltig aber auch kostengünstig erfolgen kann. Doch auch in vielen Einfamilienhäusern sind die Auswirkungen von Feuchteschäden zu beobachten. Als Privateigentümer, Hausverwalter oder Wohnungseigentümergesellschaft befassen Sie sich mit dem Thema. Oder als Planer mit dem Auftrag ein umfassendes Sanierungskonzept zu erstellen - fast immer kommt früher oder später die Frage nach effektiven Fördermöglichkeiten auf. Zum Glück gibt es neben regionalen Fördergeld-Programmen zur Förderung der Beseitigung von Feuchteschäden auch wirkungsvolle Unterstützung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). 

KfW-Fördergelder versprechen finanziellen Spielraum

Die Beseitigung von Feuchteschäden lässt sich wohl am besten im Rahmen einer sogenannten energetischen Sanierung fördern. So erhalten interessierte Eigentümer mit dem KfW-Förderprogramm 151/152 "Energieeffizient Sanieren" eine attraktive Förderung für die Sanierung bestehender Wohnimmobilien. Das Programm verspricht einen mit aktuell 0,75 % sehr zinsgünstigen Kredit. Dieser kann bis zu einem Volumen von 50.000 Euro für Einzelmaßnahmen und Maßnahmenpakete gewährt werden. Dank des mit dem KfW-Fördergelder-Paket verbundenen Tilgungszuschusses kann der Kreditbetrag zudem reduziert und die Laufzeit verkürzt werden. Als Kreditnehmer und Bezieher der KfW-Fördergelder müssen Sie demnach nicht mehr den gesamten Kreditbetrag zurückzahlen. Sie kommen in den Genuss eines Zuschusses von bis zu 27.500 EUR. Die Höhe des Tilgungszuschusses hängt dabei vom Zustand Ihrer Immobilie nach der Sanierung und damit auch nach der Beseitigung der Feuchteschäden ab. Auch für bestimmte weitere Einzelmaßnahmen im Rahmen der Sanierung (wie beispielsweise dem "Heizungs- und Lüftungspaket") erhalten Sie einen Zuschuss zur Tilgung.

Förderprogramme zur Beseitigung von Feuchteschäden vergleichen

Investitionszuschuss für Privateigentümer

Alternativ zum genannten Sanierungskredit können Sie als privater Eigentümer auch das KfW-Programm 430 "Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss" in Anspruch nehmen. Auch hier können Sie einen großen Betrag an Fördergelder beantragen. Bei dieser Fördermöglichkeit erhalten Sie beim Vorliegen der nötigen Voraussetzungen einen Zuschuss von bis zu 30.000 EUR pro Wohnung. Bei dieser Form der Förderung stehen Ihnen Mittel aus dem sogenannten CO2-Gebäudesanierungsprogramm zur Verfügung. Sowie aus dem "Anreizprogramm Energieeffizienz" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Fördergelder erhalten Sie hier für Einzelmaßnahmen (wie etwa die Wärmedämmung von Wänden und Dachflächen) oder auch für die Erneuerung beziehungsweise den Einbau einer Lüftungsanlage. Wichtige Maßnahmen also, die nach der Beseitigung eines Feuchteschadens effektiv dafür sorgen, dass ein solcher nicht erneut auftreten kann. Gefördert werden zudem Wiederherstellungs- und Baunebenkosten sowie Aufwendungen für die Beratung und Planung der Schadenbeseitigung und der Gebäudesanierung.

Fördergelder für die effektive Beseitigung von Feuchteschäden

Fast 1,5 Milliarden Euro Fördergelder im Jahr 2016

Zu den auszuführenden Arbeiten im Rahmen einer energetischen Sanierung gehören die Beseitigung von salzbelastetem Mauerwerk mit wirkungsvollen Sanierputzen. Aber auch eine bausubstanzgerechte Abdichtung und Isolierung sowie die Dämmung von Kellerwänden und -decken. Mitunter macht sich auch eine fachgerechte Bautrocknung erforderlich. Bei diesen Maßnahmen handelt es sich grundsätzlich um Arbeiten mit dem Ziel einer energetischen Sanierung. Weshalb sie in der Regel vom Förderprogramm der KfW umfasst sind. Entsprechende Fördergelder sollten also problemlos zu erhalten sein.

Übrigens: Dass die Fördergelder des KfW, Zuschüsse und Kredite in Sachen Wohnen und Sanieren sehr gefragt sind, zeigen die aktuellen Zahlen für das vergangene Jahr. Im Förderschwerpunkt „Wohnen“ wurden von Januar bis Dezember 2016 bundesweit insgesamt 23.521 Einzelmaßnahmen im Bereich "Energieeffezient Sanieren - Einzelmaßnahmen" bewilligt. Diese Fördergelder haben ein Gesamtvolumen von fast 1,5 Milliarden EUR. Bei den Investitionszuschüssen für Privateigentümer waren es 128.399 Zusagen mit einem Fördergeld-Volumen von 374 Millionen EUR. Eine Menge Geld, welches in vielen Fällen auch und insbesondere dazu beigetragen hat, Feuchteschäden in Wohngebäuden zu beseitigen. Sowie einer Neuentstehung effektiv vorzubeugen. Wie Sie sehen, gibt es viele Fördermöglichkeiten. Beantragen Sie noch heute Ihre Fördergelder zur Sanierung Ihrer Immobilie.

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