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Extreme Wetterlagen führen zu Grundhochwasser

Das Grundhochwasser ist eine meist unterschätzte Gefahr.

Vor ein paar Tagen war der Rhein noch überflutet, dann kam der Schnee mit voller Wucht und zu guter Letzt sturmartige Windböen. Die Folge dieser Wetterextreme ist steigendes Grundwasser.

 

Auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK), beschäftigt sich akut mit den extremen Wetterlagen und warnt vor dem erhöhten Risiko auch in Orten, die bislang bei Extremwetter verschont geblieben sind.

Grundhochwasser eine unterschätzte Gefahr

Lange anhaltende Nässeperioden und feuchte Wetterverhältnissen sorgen für Hochwasser der umliegenden Flüsse und Bäche. In Köln hatte der Rhein zuletzt einen Wasserpegel von über acht Metern Höhe. Keller sind unter Wasser, das Rheinufer nicht mehr zu sehen und viele Helfer sind dabei, mit Sandsäcken und Schutzwänden, die Bewohner vor dem Hochwasser zu schützen. Aber nicht nur während des Hochwassers, sondern auch eine lange Zeit nach dem erhöhten Wasserpegel bleibt die Gefahr bestehen. Das erhöhte Wasseraufkommen, verursacht durch den vermehrten Niederschlag, kann nicht mehr vom Erdboden und umliegenden Gewässern aufgenommen werden. Das verursacht in Flussnähe einen Rückstau des Grundwassers. Wasser hat eine gewaltige Kraft, die uns glücklicherweise eher aus dem Wellenbaden in Urlaubsregionen bekannt ist. Sie haben sicherlich auch schon die Erfahrung gemacht, wenn Sie im Urlaub durch die Wellen springen, dass dieser Spaß sehr kräftezehrend sein kann. Im Fall von Grundhochwasser können genau diese enormen Kräfte zu Gebäudeschäden führen.

Was passiert bei Grundhochwasser mit Ihrem Zuhause?

Im erdberührten Bereich kann das drückende Grundwasser einen enormen Druck auf die verbauten Materialien und das Fundament ausüben. Sie können sich das in etwa so vorstellen, wenn Sie knietief im Meer stehen und plötzlich eine Welle kommt, die Ihnen mit ihrem Druck die Beine wegschiebt und Sie das Gleichgewicht verlieren. Je höher das Grundhochwasser ist und damit die Wasserhöhe an Ihrem Haus, desto stärker wirkt sich der Auftrieb auf Ihr Haus aus. Dabei können schwerwiegende Schäden an der Bausubstanz Ihres Hauses entstehen. Gerade haben Sie noch das neue Jahr bei Ihrer Silvesterparty im Partykeller ausgiebig willkommen geheißen und jetzt finden Sie nach dem Hochwasser im Umland, Grundwasser in diesem Kellerraum vor. Grundwasser im Keller ist ein eindeutiges Zeichen für eine defekte Abdichtung.

Grundwasser im Keller - Was ist jetzt zu tun?

Der Kellerraum sollte ausgeräumt und das Grundwasser schnellstmöglich abgepumpt wer-den, damit nicht noch weitere Schäden entstehen. Eine fachkundige Analyse eines Spezialisten und die Trocknung sind die Voraussetzungen für eine nachträgliche Abdichtung gegen drückendes Wasser. Der Grund dafür, dass drückendes Wasser in Ihren Keller gelangt, kann unterschiedliche Ursachen haben. Je nachdem ob das Wasser durch eine defekte Kellerwandabdichtung eindringt, ob es sich durch den Boden in den Keller drückt oder im Übergangsbereich zwischen Boden und Wänden in den Kellerraum gelangt, entwickelt der Spezialist ein fachmännisches Sanierungskonzept für Sie. Grundhochwasser und die damit einhergehende Gefahr für Ihr Haus ist keine schöne Erfahrung mit dem gewaltigen Element Wasser, aber keine aussichtlose. Mit der nachträglichen Abdichtung gegen drückendes Wasser wird Ihnen nicht nur der jetzige feuchte Keller abgedichtet, sondern er ist auch für die noch kommenden Unwetterereignisse gut gewappnet.

Über die Autorin:

Sandra Frielingsdorf

Die verschiedenen Wege der Kommunikation und Interpretationen, begeistern mich immer wieder. Nach meiner Ausbildung und dem Studium, habe ich die klassische Kommunikation eines Franchise-Systems unterstützt und weiterentwickelt. Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, wechselte ich zu ISOTEC. In unserem Blog möchte ich Ihnen einen Einblick hinter die Kulissen geben und Ratschläge der Experten.

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