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Die acht Ursachen von Feuchteschäden: 1. Schlagregen

Mögliche Folgen durch Feuchtigkeit: Schädigung der Bausubstanz durch Salzausblühungen und Frostschäden, unbehagliches Wohnklima, Schimmelpilzbefall und holzzerstörende Pilze.

Die Feuchtezufuhr kann durch unterschiedliche Ursachen erfolgen. Wir starten daher eine neue Serie mit der Überschrift „Die 8 Ursachen von Feuchteschäden“. Beginnen wollen wir mit der Feuchteursache Schlagregen.

Bei Niederschlag verbunden mit starkem Wind spricht man von Schlagregen. Fassaden sind diesem ausgesetzt und sollten daher schlagregendicht ausgeführt werden.

Im Rheinland werden die meisten Fassaden mit Putzsystemen geschützt. Im Süden wie im Norden Deutschlands ist auf Grund der starken Winde die Beanspruchung durch Schlagregen besonders hoch. Zum Schutz werden die Häuser dort oft mit einem zweischaligen Außenmauerwerk (Klinkerfassade, meistens in Norddeutschland) oder mit großen Dachüberständen (vorwiegend im Alpenvorland) gebaut.

Zur Überprüfung der Wasseraufnahmefähigkeit einer Fassade wird das Karsten’sche Röhrchen eingesetzt. Im folgenden Video haben wir eine Fassade in Wuppertal mit diesem Verfahren getestet:

Es ist sehr gut zu erkennen, wie viel und wie schnell die Fassade das Wasser aufnimmt. Eine Schlagregendichtigkeit ist hier auf keinen Fall gegeben.

 

Über den Autor

Lars Bobach

Sachverständiger für Feuchtigkeitsschäden an Gebäuden (DHBV)

Ich habe meinen ISOTEC-Fachbetrieb 2004 gegründet.  Meine jahrelange Erfahrung im Bereich Feuchtigkeits- und Schimmelpilzsanierung gebe ich hier im ISOTEC-Blog weiter. Die vielen erfolgreichen und nachhaltigen Sanierungen sprechen für die ISOTEC-Gruppe und die individuellen Sanierungskonzepte, die dahinter stecken. 

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