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Das Gebäude winterfit machen – mit fünf einfachen Tipps

Gerade in den Bereichen Dach, Fassade und Keller können die Quellen für spätere Feuchteschäden vermieden werden.

Seit dem Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 war dies einer der heißesten überhaupt. In den Monaten Juni, Juli und August 2018 maß der Deutsche Wetterdienst im Durchschnitt 19,3 Grad. Doch so schön die Sonnenstunden im Oktober waren: Die kalte Jahreszeit hat jetzt begonnen. Wir geben fünf Tipps, wie Hausbesitzer ihr Gebäude winterfit machen. Diplom-Ingenieur Thomas Molitor, unser stellvertretender Technischer Leiter, hat mir im Interview aufgezeigt, welche Stellen des Hauses unter die Lupe genommen werden sollten, um Feuchteschäden zu vermeiden.

Um nichts zu vergessen, nehmen Sie sich Ihr Haus von oben nach unten vor.

1. Dachziegel

Nur wenige heftige Regenfälle und Stürme sind in diesem Jahr übers Land gezogen. Trotzdem können sie bewirken, dass Dachziegel sich verschieben und Feuchtigkeit ungehindert ins Gebäude eindringen kann. Deshalb sollte das Dach jetzt überprüft und mögliche Schäden von einem Dachdecker vor dem „richtigen“ Wintereinbruch behoben werden. Zudem stellen verschobene Dachziegel eine Gefahr da, für die der Eigentümer haftbar gemacht werden kann, wenn andere zu Schaden kommen.

2. Regenrinne

Der nächste Blick sollte der Regenrinne gelten. Denn hier sammelt sich Herbstlaub an, das den Winter über liegen bleibt. Das sollte entfernt werden, damit das Regenwasser wieder ungehindert abfließen kann – und überlaufendes Wasser nicht die Fassade hinabläuft, sie durchfeuchtet und ins Gebäudeinnere eindringt.

3. Hauswände

Die Hauswände sollten untersucht werden, ob dort Risse sichtbar sind. Sie entstehen immer, wenn ein Gebäude sich im Laufe der Zeit „setzt“ oder der Verputz marode wird. Die Risse werden schnell zum Einfalltor für Feuchtigkeit und den damit möglichen Folgeschäden. Gegebenenfalls sollten Hausbesitzer einen Fachmann beauftragen, der diese Schäden noch vor dem Wintereinbruch in Ordnung bringt. Das sollte nicht bis ins nächste Frühjahr aufgeschoben werden, wenn Sie das Gebäude winterfit machen möchten.

4. Gartenbewässerung

Vor dem Winter müssen außenliegende Wasserstellen zur Gartenbewässerung unbedingt abgestellt werden. Vielfach steht in den Leitungen noch Wasser. Wenn dieses mit dem Kälteeinbruch friert, bringt es die Leitungen zum Platzen und das Wasser gelangt unkontrolliert in die Außenwand.

5. Kellertreppen

Ein besonderes Augenmerk verdienen außenliegende Kellertreppen eines Hauses. „Hier kommt es vor, dass Rinnen und Abflüsse durch Laub verstopfen, sodass sie überlaufen und Wasser unter der Kellertür eindringt. Eine sorgfältige Reinigung der Rinne vermeidet unangenehme Feuchteschäden“, betont unser Ingenieur Thomas Molitor.

Die ersten kühleren Nächte liegen hinter uns und in höheren Lagen wurden die ersten Schneeflocken gesichtet. Also legen Sie jetzt los, und mit den fünf Tipps zum Gebäude winterfit machen, gelingt Ihnen das Vorhaben einfach und in wenigen Schritten.

Über den Autor:

Thomas Bahne

Pressesprecher ISOTEC-Gruppe. Presse und Medien haben mich schon früh begeistert. Zunächst arbeitete ich als Rundfundredakteur, danach wechselte ich zu ISOTEC. In den letzten 10 Jahren habe ich den Bereich PR und Pressearbeit aufgebaut. Aktuell beschäftige ich mich intensiv mit der Berichterstattung über Bewegtbilder. Ein Thema, das mich fasziniert.

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