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Behagliches Raumklima: Meine 3 Tipps für gesundes Wohnen Teil 1

Die drei wichtigsten Einflussfaktoren für ein behagliches Raumklima.

Jeder möchte in einem Umfeld leben und wohnen, in dem man sich wohl und behaglich fühlt. Je ungemütlicher es draußen ist, desto wichtiger wird dieses Gefühl. Aber ab wann spricht man von einem behaglichen Raumklima und welchen Einfluss hat es auf mein gesundes Wohnen?

Einflussfaktoren für behagliches Raumklima

1. Raumtemperatur

Das Behaglichkeitsempfinden bei der Raumtemperatur ist individuell von Mensch zu Mensch verschieden. Aber man kann sagen, dass das Behaglichkeitsspektrum bei der Raumtemperatur zwischen 17 und 24 Grad Celsius liegt. Das Empfinden wird u.a. durch das Alter beeinflusst. Ältere Menschen und Kleinkinder bevorzugen in der Regel etwas höhere Temperaturen als Menschen mittleren Alters. Von mir selber weiß ich, früher in der jugendlichen Hitze war frieren ein Fremdwort für mich. Und heute? Heute geht ohne Kuschelsocken gar nichts im Winter.

2. Oberflächentemperatur

Die innenseitige Oberflächentemperatur der Außenwand gibt uns im Winter eine Auskunft über die Dämmwirkung der Außenwand. Ist diese trotz einer ausreichend hohen Raumtemperatur niedrig, können wir daraus schließen, dass die Wärme stark von innen nach außen entweicht. Dies ist die Folge einer schlechten Außenwanddämmung, welche besonders im noch kälteren Eckbereich (Wärmebrücke) zu Schimmelproblemen führen kann.

3. Luftfeuchtigkeit

Ab einer Raumluftfeuchte von mehr als 80 Prozent empfinden Menschen das Raumklima als unbehaglich. Der Mensch selbst trägt zu einem Anstieg der Luftfeuchtigkeit bei. Das anerkannte Institut für Fenstertechnik in Rosenheim hat das Verhalten des Menschen bzw. die selbst produzierte Luftfeuchtigkeit untersucht. Atmen, kochen, duschen sind selbstverständliche und alltägliche Bedürfnisse des Menschen. Durch unsere Atemluft produzieren wir 50 g Luftfeuchtigkeit pro Stunde pro Person. Das bedeutet bei einer vierköpfigen Familie und einer durchschnittlichen Schlafenszeit von 7 Stunden in der Nacht, dass diese Familie nur während der Schlafenszeit rund 1.400 ml (1,4 Liter) Wasser produzieren. Diese Raumluftfeuchte muss erstmal abgelüftet werden, um ein behagliches Raumklima wiederherzustellen. Instinktiv reiße ich immer nach dem Aufstehen die Fenster auf, um die Schlafluft aus dem Raum zu bekommen. Beim Kochen bedeutet das zwischen 1000 g und 3000 g Wasser pro Tag und beim Duschen rund 1000 g Wasser pro Person pro Tag. Jetzt stellen Sie sich die vierköpfige Familie vor, die mindestens einmal am Tag duschen oder baden geht. Die Folge ist hohe Luftfeuchte und daraus kann ein Schimmelpilzbefall folgen, wenn nicht ausreichend für Luftaustausch durch Stoßlüften gesorgt wird.

Mein Tipp für die Weihnachtstage:

Wenn Sie über die Weihnachtstage und Silvester verreisen oder ein paar Tage Ihre Familie besuchen, achten Sie darauf, dass trotzdem eine Luftzirkulation in Ihrem Haus gegeben ist. Gerade bei Neubauten, die besonders dicht sind, könnten Sie andernfalls eine weniger schöne Überraschung nach Ihrer Rückkehr erleben. Durch die starke Isolation der kalten und feuchten Außenluft zu den beheizten Innenräumen, kann es zu hohen Luftfeuchten im Gebäude kommen. Ein Indiz dafür wären innenseitig stark beschlagene Fensterscheiben oder gar Schimmel im Fensterlaibungsbereich, welchen Sie bei der Heimkehr vorfinden könnten. Falls Sie also keine automatische Lüftungsanlage in Ihrem Haus haben, empfehle ich Ihnen, beauftragen Sie ihren Nachbarn nicht nur damit Ihren Briefkasten zu leeren, sondern auch mal gut durchzulüften.

Über die Autorin:

Sandra Frielingsdorf

Die verschiedenen Wege der Kommunikation und Interpretationen, begeistern mich immer wieder. Nach meiner Ausbildung und dem Studium, habe ich die klassische Kommunikation eines Franchise-Systems unterstützt und weiterentwickelt. Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, wechselte ich zu ISOTEC. In unserem Blog möchte ich Ihnen einen Einblick hinter die Kulissen geben und Ratschläge der Experten.

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