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So kommen Sie als Allergiker gut durch den Winter

Allergiker wissen: Mit dem Einsetzen der kalten Jahreszeit sind ihre gesundheitlichen Probleme keineswegs gebannt.

Denn auch wenn Blütenpollen im Spätherbst und Winter nur außerordentlich selten und nur bei bestimmten Wetterlagen auftreten, gibt es eine Menge Faktoren, die einem Allergiker übel zusetzen können. Von Hausstaubmilben über Schimmelpilze bis hin zu weihnachtlichen Nahrungsmitteln bringt die Zeit von Anfang November bis Ende Februar zahlreiche unangenehme Erscheinungen mit sich. Wie gut hat es da, wer ein paar wirkungsvolle Tipps kennt, um als Allergiker gut über den Winter zu kommen.

Viel Staub in trockener Luft - Gift für Allergiker!

Einer der wichtigsten Gründe für die erhöhte Belastung der Atemluft mit Allergenen ist in den Wintermonaten die verstärkte Heiztätigkeit. Neben dem oft ohnehin sehr trockenen Raumklima und einer zu großen Wärme im Innenbereich kommt es durch die heißen Heizkörper zu einer vermehrten Umwälzung der Luftmassen. Die Folge ist ein immer wieder stattfindendes Einatmen allergieauslösender Substanzen. Zu diesen Substanzen gehören sowohl Hausstaubmilben als auch Schimmelpilzsporen und viele andere Partikel, auf die Sie als Allergiker empfindlich reagieren können. Begünstigt wird diese für einen Allergiker unangenehme Lage durch eine zu seltene oder zu geringe Öffnung der Fenster. Aus diesen Gründen ist richtiges Heizen und Lüften in der kalten Jahreszeit unverzichtbar. Öffnen Sie daher die Fenster mehrmals täglich vollständig für ein paar Minuten. Regeln Sie während dieser Zeit die Heizungen auf null. Um bei einer solchen Stoßlüftung die besten Ergebnisse zu erzielen empfiehlt es sich, gegenüberliegende Fenster möglichst zugleich zu öffnen. Nachdem Sie die Fenster dann wieder geschlossen haben, können Sie die Heizungen auf eine angenehme Wohlfühl-Temperatur einstellen. Durch diese Lüftungsmaßnahme erreichen Sie eine effektive Verminderung der in der Raumluft befindlichen allergieauslösenden Stoffe.

Ungebetene Gäste, die den Winter besonders mögen: Hausstaubmilben

Zu den Spitzenreitern bei Allergikern gehören Hausstaubmilben. Diese kleinen Plagegeister sorgen insbesondere während der kalten Jahreszeit für viele unangenehme Erscheinungen. Hausstaub-Allergiker bekommen daher von Ihrem Arzt manchmal den Rat, idealerweise rechtzeitig vor dem Winter ihre Wohnung beziehungsweise ihr Haus einer kompletten Sanierung zu unterziehen. Die Beherzigung dieses Tipps birgt ohne Frage viele Vorteile, angesichts der zum Teil immensen Kosten einer solchen Maßnahme sind wirkungsvolle Schnelllösungen für Allergiker in aller Regel jedoch gefragter. So kann schon eine teilweise Neu- beziehungsweise Umgestaltung des Schlafzimmers sehr effektiv sein. Nach entsprechenden Informationen des Deutschen Grünen Kreuzes - eines seit 1948 bestehenden Vereins zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt - finden sich rund ums Bett bis zu hundertmal mehr Hausstaubmilben als in anderen Räumen der Wohnung. Der Grund hierfür liegt darin, dass die in einem Bett vorherrschenden Temperaturen und klimatischen Verhältnisse ideale Lebensbedingungen für Hausstaubmilben darstellen. Sowohl in der Bettwäsche als auch in den Matratzen wurden bei Tests die höchsten Milbenkonzentrationen nachgewiesen: Eine Studie der Universität Kingston in London kommt zu dem Ergebnis, dass sich in einem Bett bis zu 1,5 Millionen Hausstaubmilben befinden können. Als Allergiker tun Sie daher gut daran, ihre Bettwäsche regelmäßig zu wechseln und den Bereich um ihr Bett möglichst staubfrei zu halten. Eine sehr gute Empfehlung ist es hier, im Schlafzimmer auf Teppichböden oder Bettumrandungen aus textilem Material zu verzichten und stattdessen PVC-Belag zu verlegen. Achten Sie jedoch stets darauf, dass der verwendete Belag frei von Schadstoffen ist! Andernfalls könnten Sie als Allergiker wiederum Probleme bekommen. Möglich ist selbstverständlich auch der Einsatz von Laminat im Schlafzimmer.

Vorsicht bei weihnachtlichen Genüssen!

Wenn es darum geht, als Allergiker gut durch den Winter zu kommen, müssen auch die Ernährung und die Innendekoration einem kritischen Blick unterzogen werden. Schließlich bringt die Advents- und Weihnachtszeit mit ihren vielfältigen kulinarischen Verlockungen und ihrem Duft und Glanz eine Menge potentiell allergiebegünstigender Stoffe mit sich. Ohne Frage wissen Betroffene von selbst, dass sie auf Nüsse, Mandeln und ähnliche Produkte besser verzichten sollten. Als Allergiker sollten Sie überdies aber auch Duftkerzen und (stark gewürzten) Glühwein besser meiden. Bedenken Sie dies immer auch dann, wenn Sie Gäste bewirten und erkundigen Sie sich vorab, ob unter ihnen eventuell Allergiker sind. Auf diese Weise geben Sie sich als fürsorglicher Gastgeber zu erkennen und kommen genauso gut wie Ihre Lieben behütet durch die Winterzeit.

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