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Welttag des Händewaschens – Unser Bewusstsein mal wieder schärfen

Sensibel werden für eine der wichtigsten Hygiene-Maßnahmen: Am 15. Oktober ist Welttag des Händewaschens!

Am 15. Oktober ist Welttag des Händewaschens. Da es noch immer eine größere Zahl von Menschen gibt, denen das Bewusstsein für die Wichtigkeit dieser grundlegenden Hygiene-Maßnahme fehlt, weist die Weltgesundheitsorganisation WHO einmal jährlich in besonderer Form auf die Vorteile regelmäßigen und richtigen Händewaschens hin. Ein guter Anlass, das Thema ein wenig genauer zu betrachten.

44 Prozent der Deutschen waschen sich sechs- bis zehnmal pro Tag die Hände

Schon vom Gefühl her sollte man meinen, Händewaschen gehöre zu den häufigsten Verrichtungen eines Menschen. Zumindest in unseren Breiten. Dass diese Vermutung im Grundsatz stimmt, beweist unter anderem eine entsprechende Erhebung des Statistischen Bundesamtes. Demnach waschen sich 44 Prozent aller Deutschen im Durchschnitt zwischen sechs- und zehn Mal pro Tag die Hände. Rund ein Fünftel der Befragten (19 Prozent) greifen zwischen elf- und zwanzig Mal täglich zu Wasser und Seife und weitere 4 Prozent gaben an, mehr als zwanzig Mal täglich am Handwaschbecken zu stehen.

Gleichwohl gibt es noch immer Menschen, denen die Wichtigkeit der Hygiene an den Händen offenbar nicht wirklich bewusst ist. Wir alle kommen Tag für Tag mit vielen Bakterien und Viren in Kontakt und gefährden unsere Gesundheit unter Umständen nachhaltig. Um hier Aufklärungsarbeit zu leisten und das Hygiene-Bewusstsein der Menschen zu schärfen, hat die Weltgesundheitsorganisation WHO den 15. Oktober zum Welttag des Händewaschens erklärt. 

Das Smartphone als Gefahr für die Gesundheit

Rund um den Welttag des Händewaschens werden viele Nachrichten zu passenden Hygiene- und Gesundheitsthemen veröffentlicht. So haben beispielsweise Experten ermittelt, dass ein durchschnittlicher Smartphone-Nutzer mehr als 2.500 Mal pro Tag auf das Display seines Gerätes tippt. Da dies nicht immer mit sauberen Fingern passiert, gelangen jede Menge Keime, Viren und andere Krankheitserreger auf die Bildschirm-Oberfläche. Es entsteht ein regelrechter Bakterienfilm, der die Gesundheit des Handynutzers unter Umständen in Gefahr bringen kann. Bevor Sie Ihr Pausenbrot essen oder in der Küche gar das Abendessen für Ihre Familie zubereiten, sollten Sie sich daher nach der Smartphone-Nutzung stets gründlich die Hände waschen. Zudem ist eine regelmäßige - und fachgerechte! - Reinigung des Displays sehr zu empfehlen.

Viele Keime auch im öffentlichen Nahverkehr

Auch der tägliche Weg zur Arbeit oder in die Schule ist mit vielen Viren und Bakterien gepflastert. Wie eine kürzlich vom Berliner Unternehmen „Zipjet“ durchgeführte Untersuchung ergab, sind beispielsweise in U-Bahn-Waggons jede Menge Enterokokken zu finden. Diese Bakterien entstehen im Darm sowie in den Ausscheidungen von Menschen und Tieren und können die Gesundheit der Fahrgäste durch einen Angriff auf das Verdauungssystem zum Teil extrem gefährden. Noch gefährlicher ist laut Studie die Benutzung von Taxis: Hier wurden die meisten Krankheitserreger nachgewiesen.

Das untersuchende Unternehmen gab allen, die mit Bus, Bahn oder Mietfahrzeugen unterwegs sind auch gleich eine Handlungsempfehlung mit auf den Weg: "Regelmäßig Hände waschen - besonders vor dem Essen!" Eine Aufforderung, die zum Welttag des Händewaschens genau richtig kommt!

Nicht nur am Welttag des Händewaschens: Über das eigene Hygiene-Verhalten nachdenken

Der Welttag des Händewaschens ist eine gute Gelegenheit, über das eigene Hygiene-Verhalten nachzudenken. An vorderster Stelle steht hier natürlich das Wissen darüber, dass Händewaschen die einfachste und effektivste Methode ist, sich von Bakterien und Keimen fernzuhalten und die Gesundheit zu schützen.

Vor allem nach dem Toilettengang und vor dem Verzehr von Lebensmitteln sollten Sie sich unbedingt die Hände waschen - und zwar mindestens 30 Sekunden lang! Stecken Sie Ihre ungewaschenen Finger niemals in Mund, Nase oder Ohren, da andernfalls Keime ins Körperinnere gelangen und Ihre Gesundheit gefährden könnten.

Ein guter Tipp ist es zudem, die Fingernägel möglichst kurz zu halten, um Krankheitserregern keine Chance zu geben, sich unter den Nägeln zu sammeln. Auch sollten Sie sich angewöhnen, Ihre Wohnung regelmäßig zu lüften. So verringern Sie die Anzahl von Krankheitserregern in der Luft.

Desinfektionsmittel zum Schutz der eigenen Gesundheit nicht zu häufig anwenden!

Ein wichtiger Rat noch zum Schluss: Seien Sie bei der Anwendung von Handdesinfektionsmitteln lieber etwas zurückhaltend. Handdesinfektionsmittel können bei bestimmten Mikroorganismen nämlich das Auftreten von Resistenzen gegen Desinfektionsmittel und Antibiotika begünstigen. Manche Keimarten können sich in Desinfektionsmittellösungen zudem vermehren und somit über diese verbreitet werden. Je nach Präparat ist es ferner möglich, dass bestehende Haut- oder Systemerkrankungen sich verschlimmern oder sich Sensibilisierungen bzw. Allergien gegen bestimmte Inhaltsstoffe entwickeln. Eine ausgewogene Balance zwischen Hygiene und Vorsicht ist daher geboten - am Welttag des Händewaschens und auch sonst.

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