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Schimmel in der Wohnung – ab wann wird es eigentlich gefährlich?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Bewohner können im Grunde nicht einschätzen, ob der Befall in ihren Räumen gesundheitliche Konsequenzen haben kann oder nicht. Es sei denn, es ist schon zu spät und erste Symptome, wie Müdigkeit oder Atemnot, zeigen sich bereits. 

In diesem Video finden Sie die wichtigsten Tipps, wenn Schimmel in der Wohnung auftaucht.

Manche sehen es auch als Panikmache an, wenn vor Schimmelpilz im Wohnraum gewarnt wird, denn nicht jeder Pilz ist giftig oder löst Allergien aus. Das stimmt auch. Aber wie können sich die Bewohner helfen und wie können sie den Befall handhaben, wenn er auftritt? Das Umweltbundesamt hilft mit einer Faustformel. Sie orientiert sich an der Größe der Ausbreitung. Ab einem halben Quadratmeter oder mehr Befall in einem Raum soll laut Umweltbundesamt ein Fachmann eingeschaltet werden. Ab dieser Größe, so die Vermutung, ist die Gefahr und Möglichkeit für gesundheitliche Schäden einfach zu groß. Unsere Praxiserfahrung zeigt, dass die Faustformel stimmig ist. Selbst wenn der Befall nicht unmittelbar giftig oder allergen wirkt, so herrscht in einem Raum, der mehr als einen halben Quadratmeter verschimmelt ist, ein ungutes und feuchtes Raumklima. Dort fühlt sich der Mensch nicht wohl, ein Gefühl von Behaglichkeit kommt nicht auf. Das ist keine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit, aber medizinische Forschungen legen nahe, dass ein dauerhaft feuchtes Raumklima Krankheiten begünstigen kann. Und ein von Schimmelpilz befallener Raum ist definitiv eins: feucht. Ohne Feuchtigkeit kann der Pilz nicht existieren, aber vielmehr als Feuchte und ein bisschen Tapete braucht er eben auch nicht, um wachsen und gedeihen zu können.

Fazit: Lassen Sie Ihren Raum durch einen Fachmann untersuchen, wenn sich Schimmel in der genannten Größe zeigt. Nicht nur, aber gerade auch wegen des Pilzbefalls ist das sinnvoll.

So entfernen Sie den Befall eigenhändig

Und der Befall unterhalb einem halben Quadratmeter? Hier die wichtigsten Tipps zur Entfernung: Da der Laie weder weiß, wie der Pilz sich auswirkt (giftig, allergen, unbedenklich?) noch wo er sich aufhält, sollte man sich schützen. Einweghandschuhe, Staubbrille und Mundschutz sind keine Übertreibungen, sondern die Grundausstattung. Besser als die Produkte im Baumarkt ist desinfizierender Alkohol (ca. 80 Prozent Alkohol), um den Befall zu entfernen. Die benutzten Lappen oder Tücher gesondert in einer Mülltüte wegwerfen. Alle getragenen Kleidungsstücke in die Wäsche geben und direkt nach der Entfernung den gesamten Körper abduschen.

Thomas Bahne (Pressesprecher ISOTEC-Gruppe)

Presse und Medien haben mich schon früh begeistert. Zunächst arbeitete ich als Rundfundredakteur, danach wechselte ich zu ISOTEC. In den letzten 10 Jahren habe ich den Bereich PR und Pressearbeit aufgebaut. Aktuell beschäftige ich mich intensiv mit der Berichterstattung über Bewegtbilder. Ein Thema, das mich fasziniert.

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