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Sanierung des Rathauses in Weisenbach, Landkreis Rastatt

Wir, vom ISOTEC-Fachbetrieb Abdichtungtechnik Joachim Hug aus Hohberg, sanieren derzeit das Rathaus in Weisenbach im Murgtal

Ursprünglich sollte das Bürgerbüro lediglich eine neue Tapete erhalten. Beim Ablösen der Tapete kam jedoch gleich der ganze Putz mit. Somit hat uns die Mitarbeiterin des Rathauses in Weisenbach telefonisch kontaktiert, um in einem Vor-Ort-Termin die Problematik zu besprechen. Joachim Hug hat bei der Feuchtigkeitsmessung an den Wänden im Bürgerbüro festgestellt, dass die Mauern auf der Hangseite bis in einer Höhe von 1,60 Meter feucht sind. Außerdem hatte sich bereits Schimmel gebildet. Auf Grund der historischen Bauweise stehen die Grundmauern des 1839 erbauten Gebäudes direkt im Erdreich. Die Feuchtigkeit konnte somit kapillar im Mauerwerk aufsteigen. Joachim Hug aus Hohberg empfahl hier die Einbringung der ISOTEC-Horizentalsperre mit Paraffininjektion nach erfolgter Schimmelschadensanierung.
 

Beim Ersttermin hat Joachim Hug eine Analyse der Schadensursache durchgeführt und ein entsprechendes Sanierungskonzept erarbeitet. Jeder Arbeitsschritt, von der Analyse bis zur Fertigstellung, wird anhand von Fotos dokumentiert.Hier ersichtlich sind die Auswirkungen der aufsteigenden Feuchtigkeit. Diese ist im Eckbereich bereits soweit vorangeschritten, dass sie sowohl die Feuchtigkeit als auch der Schimmel mit dem bloßen Auge zu erkennen ist.

Unsere technischen Mitarbeiter aus Hohberg haben am Montag, 29.05.2017 mit der Sanierung des Rathaus in Weisenbach begonnen. Zunächst wurde der komplette Putz, unter Einhaltung der einschlägigen Richtlinien zur Schimmelschadensanierung, vom Mauerwerk abgeschlagen. Eine Schimmelschadensanierung zeichnet sich durch den Aufbau sporendichter Trennwände, Unterdruckhaltung, Schutzkleidung für die Mitarbeiter und einer Feinreinigung zur Aufnahme freigesetzer Schimmelpilzsporen aus. Danach wurde im unteren Bereich eine Verdämmung mittels ISOTEC-Dichtspachtel aufgebracht, welche später auch das Austreten bauschädlicher Salze verhindert.

Hier auf dem Foto sehen Sie Frau Frorath von der Gemeindeverwaltung Weisenbach, die über den kompletten Sanierungszeitraum die Baustelle begleitet hat. 

Im nächsten Arbeitsschritt haben unsere Mitabeiter aus der Ortenau, im Abstand von 12,5 Zentimeter, schräge Bohrkanäle in die durchfeuchteten Mauern eingebracht. Darin wurden Heizstäbe platziert, welche das Mauerwerk aufheizen. Das Wasser verdampft allmählich und trocknet die Mauer in der Injektionsebene vollständig aus. Die Poren des Mauerwerks sind danach aufnahmefähig für das ISOTEC-Spezialparaffin, welches in heißem Zustand flüssiger als Wasser ist.
 

Die Einbringung erfolgt über Behälter, welche mittels Kanne befüllt werden. Das Mauerwerk nimmt das ISOTEC-Spezialparaffin kapillar auf und bildet nach Erkalten eine ca. 15 cm starke Sperrschicht, welche undurchdringlich für die Feuchtigkeit ist.Dieses von ISOTEC patentierte Verfahren, wird seit rund 50 Jahren angewendet und ist von der WTA zertifiziert. Das Verfahren ist für einen Durchfeuchtungsgrad > 95% zertifiziert und kann in nahezu allen Mauerwerksarten eingesetzt werden.

Nach Einbringung der ISOTEC-Horizontalsperre wird ein zweilagiges Spezialputzsystem aufgebracht, welches bauschädliche Salze einlagert und Restfeuchte ausdiffundieren lässt.

Es handelt sich hier um den ersten Bauabschnitt im Rathaus in Weisenbach. Voraussichtlich folgt im Jahr 2018 der zweite Bauabschnitt.

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