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Keiner kann ihn leiden: Ergebnisse einer Umfrage zu Schimmelpilzbefall

Langsam aber sicher kommt der Winter. Wir erhalten auch wieder vermehrt Anfragen, um Schimmelpilzbefall fachgerecht zu beseitigen. In den eigenen vier Wänden gibt es ihn öfter, als Viele denken. 

Wir haben dazu eine repräsentative Umfrage machen lassen, und demnach hatten 38 Prozent der Bundesbürger in den letzten fünf Jahren mit Schimmelpilzbefall in ihren Wohnräumen zu kämpfen. Das Meinungsforschungsinstitut „heute und morgen“ aus Köln hat die entsprechende Studie durchgeführt. Viele von uns kennen das Problem also. Aber: was tun, wenn der Befall auftritt? Bei größerem Befall - das Umweltbundesamt sagt bei mehr als einem halben Quadratmeter - sollte unbedingt ein Fachmann den Schaden begutachten. Das ist wichtig, denn Schimmelpilz an der Wand ist gar nicht mal das Gefährlichste. Nicht sichtbar sind hunderttausende von Schimmelpilzsporen, die durch das Entfernen des Pilzes erst richtig freigesetzt werden. Die Sporen sind es, die die Allergien auslösen – und sie sind mit bloßem Auge nicht sichtbar. Deshalb sagen wir und das Umweltbundesamt unisono: Ab einer bestimmten Größe gehört die Entfernung in die Hände von Fachleuten.

Egal ist der Schimmelpilz im Wohnraum übrigens nur ganz wenigen. Auch das wissen wir aus der Studie. 90 Prozent der Befragten wäre ein Schimmelpilzbefall in der eigenen Wohnung vor Gästen sehr unangenehm. Im Grunde genommen ist das logisch. Aber erklärt auch, warum in weiten Teilen der Bevölkerung das Vorurteil herrscht, Schimmelpilzbefall sei auf mangelnde Hygiene zurückzuführen. Das stimmt aber so nicht. Schimmelpilzbefall basiert meist nicht auf falschem Wohnverhalten, sondern stellt in erster Linie ein bauphysikalisches und baukonstruktives Problem da. Die meisten Bewohner machen also nicht etwas falsch, und deshalb entsteht der Befall. Vielmehr ist das Gebäude per se oft falsch gedämmt oder unzureichend abgedichtet, so dass Schimmelpilzbefall entstehen kann. Bei Vermieter-Mieter-Streitigkeiten vor Gericht ist das ein Riesen-Thema. Das machen wir in einem anderen Blog-Beitrag mal zum Thema.

Fazit: egal ist Schimmelpilz im Wohnraum fast keinem. Bei der Entfernung ist Vorsicht geboten. Also auch kleinen Befall unbedingt mit Schutzbrille, Atemschutz und Handschuhen entfernen (auch, wenn es sich vielleicht übertrieben anfühlt). Bei mehr als einem halben Quadratmeter Befall bitte nur noch die Finger arbeiten lassen. Um Fachleute anzurufen, die den Befall professionell entfernen.

Thomas Bahne (Leiter Presse Öffentlichkeitsarbeit)

Presse und Medien haben mich schon früh begeistert. Zunächst arbeitete ich als Rundfundredakteur, danach wechselte ich zu ISOTEC. In den letzten 10 Jahren habe ich den Bereich PR und Pressearbeit aufgebaut. Aktuell beschäftige ich mich intensiv mit der Berichterstattung über Bewegtbilder. Ein Thema, das mich fasziniert.

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