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Anker Werke – ein Blick hinter die Kulissen

Im Dezember, zwei Tage vor Weihnachten, haben wir uns auf den Weg nach Bielefeld gemacht, um über die Sanierung der Anker Werke für ISOTEC zu berichten.

Die Anker Werke  waren nicht irgendein Unternehmen. Die Bielefelder produzierten früher Fahrräder und Registriermaschinen von Weltruf (das Foto links stammt aus den 1920iger Jahren; Quelle: Stadtarchiv Bielefeld). In den 1970iger Jahren gelang es nicht, die Anker-Maschinen für das aufkommende Computerzeitalter umzustellen. 1976 dann der Konkurs (Quelle: Wikipedia).

Als wir ankamen, sahen wir das ehemalige Werksgelände in eine riesige Baustelle verwandelt, überall Baukräne, Kabel, Arbeiter. Beeindruckend. Besonders gut gefiel uns die Brücke mit der Aufschrift “Anker“, die dementsprechend in dem Film auftaucht. Der Technische Leiter unseres ausführenden Fachbetriebes, Peter Schonlau, führte uns in einen der Kellereingänge, damit wir uns ein erstes Bild machen konnten. Mir wurde in dem recht düsteren Keller zum ersten Mal das Ausmaß unserer Sanierungsarbeiten bewusst. Und die Größe der Anker Werke insgesamt.  Auf einer Länge von über 2.000 Metern wird die ISOTEC-Horizontalsperre  eingebracht und mehr als 1.000 Quadratmeter werden von uns fachgerecht von innen abgedichtet  (zu sehen in dem Filmbeitrag). „Das Mauerwerk ist stark durchfeuchtet. Erst wenn wir unsere Abdichtungsarbeiten abgeschlossen haben, macht eine hochwertige Modernisierung der Räume Sinn“, erklärt unser Technischer Leiter Peter Schonlau.

Aber warum eine so aufwändige Sanierung für ein so altes Objekt? „Aus dem alten Werksgelände sollen über 90 Loftwohnungen und Gewerberäume werden“, berichtet der Inhaber des ausführenden Fachbetriebes, Stephan Zwiener. Für die Stadt Bielefeld ist es ein sehr wichtiges Projekt. Zeigt es doch exemplarisch den Umbruch vom Industriezeitalter ins Hier und Jetzt. Wir treffen auch ein Ehepaar, das seit über 40 Jahren in direkter Nähe der Anker Werke lebt. Sie freuen sich sehr über den Umbau, wertet er doch nach ihrer Auffassung die gesamte Umgebung deutlich auf. Nach ca. 5 Stunden Foto- und Filmdokumentation sind wir in den kalten Kellern gut durchgefroren – aber auch glücklich. Ein gelungener Produktionstag – mit spannenden Einblicken hinter die Kulissen dieser Sanierung.

 

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Über den Autor

Thomas Bahne
Pressesprecher ISOTEC-Gruppe
Presse und Medien haben mich schon früh begeistert. Zunächst arbeitete ich als Rundfundredakteur, danach wechselte ich zu ISOTEC. In den letzten 10 Jahren habe ich den Bereich PR und Pressearbeit aufgebaut. Aktuell beschäftige ich mich intensiv mit der Berichterstattung über Bewegtbilder. Ein Thema, das mich fasziniert.

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