0800 - 112 112 9
ISOTEC
Die ISOTEC-Gruppe
Blog

11 Tipps zum Thema Feuchtigkeitsschäden und Schimmelpilzbefall Teil 1.

In der gesamten ISOTEC-Gruppe wurden in den vergangenen 25 Jahren 80.000 erfolgreiche Sanierungen durchgeführt.  Die Vielzahl der analysierten und sanierten Häuser und Wohnungen mit Feuchte oder Schimmelpilzbefall ist groß.

 

 

Über die erlebten Geschichten könnte man alleine schon ein Buch schreiben.

Viele Fragen bezüglich des Umgangs mit Feuchte- und Schimmelpilzschäden haben sich dabei immer wiederholt.

Hier die wichtigsten Erkenntnisse und Tipps aus den letzten Jahren:

1. Nicht aussitzen

Keiner beschäftigt sich gerne mit einem Feuchteschaden in seinem Haus. Aber Aussitzen ist nicht die Lösung. Viele verfahren erst einmal nach dem Motto: ‚Aus den Augen, aus dem Sinn‘. Sicherlich verständlich, aber nicht ratsam.

Feuchteschäden verschwinden grundsätzlich nicht von alleine. Nein, eher im Gegenteil. Je später Sie reagieren, desto größer ist in der Regel der Sanierungsaufwand.

Dazu kommen noch mögliche gesundheitliche Gefährdungen durch Schimmelpilze und womöglich noch eine nachhaltige Schädigung der Bausubstanz durch den Befall von Hausschwamm.

Daher meine ganz klare Empfehlung: Handeln Sie sofort und Sie nehmen dem Feuchteschaden seinen Schrecken.

2. Auf die Analyse kommt es an

Der Bauzustandsbericht zeigt es eindeutig: Fast 60% der Bauschäden entstehen durch mangelnde Planung und unzureichende Analysen.

Daher sollten Sie im Vorfeld einer Feuchtesanierung auf einer detaillierten Analyse des Schadens bestehen.

Woran Sie das erkennen?

Ganz einfach. Zum einen sollte man sich für die Analyse des Schadens die entsprechende Zeit nehmen. Zum anderen sind Bauart und Baustoff ganz wesentliche Informationen, die man zur Beurteilung eines Schadens auf jeden Fall benötigt. Sollte das während der Analyse keine Rolle spielen, werden Sie skeptisch.

 

3. Die wichtigen Details

Wie heißt es so schön: ‚Die Tücke liegt im Detail‘ und für Abdichtungen kann ich den Satz nur doppelt unterstreichen.

Wenn Abdichtungen scheitern, dann meist, weil auf die Details kein Wert gelegt wurde. Denn eines ist klar: Die gesamte Abdichtung ist immer nur so gut wie ihr schwächstes Detail. Daher ist eine gewisse Detailverliebtheit bei Abdichtungsarbeiten das A und O.

4. Vermieter müssen schnell handeln

Oft bin ich in den 11 Jahren in Streitereien zwischen Mietern und Vermietern geraten. Meistens ging es darum, wer für einen Schimmelpilzbefall in der Wohnung die Verantwortung trägt. Keine schöne Sache.

Gut und für beide Seiten befriedigend sind die Problemfälle immer dann ausgegangen, wenn der Vermieter schnell und unkompliziert gehandelt hat. Eines müssen Vermieter bei dem heutigen Mietrecht immer bedenken: Die Beweislast, dass der Feuchte- und Schimmelpilzschaden durch den Mieter hervorgerufen wird, liegt immer beim Vermieter.

Um Mietminderungen oder gar Mietausfällen vorzubeugen, ist daher schnelles Handeln gefragt.

 

5. Innenabdichtungen funktionieren

Abdichtungen von innen werden sehr skeptisch betrachtet. Zu Unrecht.

Klar, wenn ich die Wahl zwischen Innen-und Außenabdichtung habe und ich das Haus problemlos freilegen kann, ist eine Abdichtung von außen immer die erste Wahl.

Viele Häuser haben aber auch Bereiche, die nicht so einfach mit einem Bagger freigelegt werden können. Überbauungen, angebaute Garagen, Wintergärten, etc. dort ist eine Innenabdichtung alternativlos.

Und keine Sorge. Wird eine Innenabdichtung fachgerecht nach WTA-Richtlinien (eine Art DIN oder EN) ausgeführt, dann können Sie auch einer Innenabdichtung mit gutem Gewissen zustimmen.

6. Fachfirmen bevorzugen

Gerade bei Außenabdichtungen tummeln sich viele fachfremde Firmen auf dem Markt. Es kommt mir manchmal so vor, dass alles, was einen Bagger hat, automatisch legitimiert scheint, die Abdichtung eines Kellers vorzunehmen.

Dem ist aber nicht so. Wie soll ein Garten- und Landschaftsbauer, der gerade noch 500 m2 Rasen gemäht und 30 m Hecke geschnitten hat, plötzlich zum Fachmann für Abdichtungsfragen werden?

Nichts gegen Garten- und Landschaftsbauer, aber: Schuster, bleib bei Deinen Leisten. Vertrauen Sie daher nur Fachfirmen, die sich tagein und tagaus mit diesem Thema beschäftigen.

So, das waren die ersten 6 Tipps aus den letzten Jahren. Die nächsten 5 Tipps finden Sie nächste Woche auf unserem Blog.

Lars Bobach

Sachverständiger für Feuchtigkeitsschäden an Gebäuden (DHBV) Ich habe meinen ISOTEC-Fachbetrieb 2004 gegründet.  Meine jahrelange Erfahrung im Bereich Feuchtigkeits- und Schimmelpilzsanierung gebe ich hier im ISOTEC-Blog weiter. Die vielen erfolgreichen und nachhaltigen Sanierungen sprechen für die ISOTEC-Gruppe und die individuellen Sanierungskonzepte, die dahinter stecken. 

Beliebte Artikel