Schimmelpilze entwickeln sich in Wohnräumen häufig im Verborgenen. Oft fallen uns zunächst ein modriger, muffiger Geruch oder dunkle Flecken an befallenen Stellen, wie z.B. an Wänden, auf.
Schimmelpilze benötigen einen erhöhten Grad an Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen. Einige Arten sind in der Lage, sich bereits ab einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70% zu vermehren. Aus bauphysikalischer Sicht ist in Wohnräumen eine relative Raumluftfeuchtigkeit von 50% bei einer Lufttemperatur um 20°C anzustreben.
Schimmelpilze finden sich daher bevorzugt in Bereichen, wo eine höhere Luftfeuchtigkeit vorherrscht. Dazu gehören z.B. „dauerfeuchte“ Ecken im Bad, an Duschvorhängen und dauerelastischen Fugen. Ebenfalls tauchen sie in Außenwandbereichen auf, die unzureichend gedämmt sind und wo es aufgrund zu geringer Oberflächentemperaturen zu hoher wandnaher Luftfeuchtigkeit bis hin zum Kondensatausfall kommt. Dies ist dann der Fall, wenn eine unzureichende Wärmedämmung vorliegt.