Die ISOTEC-Gruppe
Feuchteursachen
FEUCHTEURSACHEN

ANALYSE KOMMT STETS VOR

PLANUNG UND SANIERUNG

Nur wer die Ursache für den Feuchte- und/oder
Schimmelpilzschaden kennt, kann eine
erfolgsversprechende Sanierungmaßnahme
durchführen.

Woher kommen Schimmelpilz und feuchte Wände?

Was ist eigentlich die Ursache, wenn der Keller nass ist oder sich im Wohnbereich feuchte Stellen oder Schimmelpilz zeigen? Die Antwort darauf ist komplex. Denn Gebäudefeuchte kann ganz unterschiedliche Ursachen haben.

Feuchte Wände durch Kondensation
oder marodes Mauerwerk

In der Küche oder im Bad kann es zum Beispiel zu einem Kondensationsproblem kommen. Typischerweise wird in diese Räume durch Kochen und Duschen viel Feuchte eingebracht. Wird diese nicht zeitnah abgeführt, so zeigt sich ein Feuchtefilm auf der Wand - Schimmelpilzbefall kann entstehen. 

Eine ganz andere Ursache liegt meist im Keller vor. Abplatzender Putz kann das Symptom dafür sein, dass Feuchte über das Erdreich seitlich in das Mauerwerk eindringt. Möglich ist als Ursache aber auch eine undichte Rohrleitung. Und zeigen sich oberhalb im Wohnbereich feuchte Stellen, so kann es sein, dass die Feuchte zudem kapillar (“aufsaugend“) vom Kellerbereich in den Wohnbereich aufsteigt.

Deshalb ist es so wichtig, vor der Feuchtesanierung den Schaden eingehend zu analysieren.

Unsere Sanierungen sind auch deshalb so erfolgreich und halten Gebäude dauerhaft trocken, weil wir unsere Mitarbeiter permanent in der Analyse-Technik schulen. Nur aus einer fachkundigen Analyse wird eine fachgerechte Planung und dauerhaft sichere Feuchtesanierung.

Häufige Feuchteursachen an und in Gebäuden

Feuchtigkeit im Mauerwerk kann diverse Ursachen haben. Die fünf typischen Ursachen für feuchte Mauern sind:

1. Kapillar aufsteigende Feuchte

Aufsteigende Feuchte entsteht durch poröse Baustoffe

Kapillar aufsteigende Feuchte entsteht durch das kapillare Saugvermögen poröser Baustoffe. Der Feuchtetransport findet in den miteinander verbundenen Baustoffporen statt und funktioniert auch entgegen der Schwerkraft. Eine kapillare Durchfeuchtung ist aber nicht nur vertikal, sondern auch horizontal möglich. Das System der Wahl bei kapillar aufsteigender Feuchte ist die ISOTEC-Horizontalsperre.

2. Seitlich eindringende Feuchte

Seitlich eindringende Feuchte kann durch Sickerwasser und Grundwasser verursacht werden

Seitlich über das Erdreich in den Baukörper eindringende Feuchte kann durch Bodenfeuchte, Hang- und aufstauendes Sickerwasser bzw. Grundwasser verursacht werden. In der DIN 18195, „Bauwerksabdichtungen“, bzw. in der KMB-Richtlinie werden drei Arten der Wasserbeanspruchung, die auf den erdberührten Bereich eines Gebäudes einwirken können, unterschieden:

  • Bodenfeuchte (Kapillarwasser, Haftwasser) und nicht-stauendes Sickerwasser
  • aufstauendes Sickerwasser
  • drückendes Wasser

Gegen seitlich eindringende Feuchte wird das ISOTEC-Außenabdichtungssystem oder das ISOTEC-Innenabdichtungssystem eingesetzt.

3. Hygroskopische Feuchte

Hygroskopische Feuchte entsteht durch hohe Konzentration von Salzen

Hygroskopische Feuchte entsteht durch die Eigenschaft von Salzen, Luftfeuchtigkeit zu binden. So können im Mauerwerk enthaltene Salze – insbesondere Sulfate, Chloride und Nitrate – zu einer Durchfeuchtung des Mauerwerks führen.

Die Maßnahme der Wahl ist das ISOTEC-Sanierputzsystem. Zwingend muss vor dem Einsatz des Sanierputzsystems die Wasserzufuhr im Mauerwerk gestoppt werden (z.B. durch ISOTEC-HorizontalsperreISOTEC-Innenabdichtung oder ISOTEC-Außenabdichtung).

4. Kondensation

Feuchtigkeit durch Kondensation entsteht durch höhere Temperaturunterschiede

Grundvoraussetzung für die Entstehung von Kondensation ist ein Temperaturunterschied. Beträgt beispielsweise die Temperatur der Raumluft 20 Grad Celsius bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent und streicht die Luft an der inneren Oberfläche einer 10 Grad Celsius kalten Wand vorbei, kühlt sich die Luft dort ab. Daraufhin steigt die relative Luftfeuchtigkeit oberflächennah an, da kalte Luft weniger Wasserdampf speichern kann als warme.

Damit Feuchte an der Wand nicht mehr kondensieren kann, muss die Wand wärmegedämmt werden. Hierfür bieten wir die ISOTEC-Klimaplatte oder das ISOTEC-Innendämmsystem an. Sofern gleichzeitig ein Schimmelpilzbefall vorhanden ist, muss dieser durch spezielle Maßnahmen (Schimmelpilzschadenbeseitigung) entfernt werden.

5. Schlagregenbeanspruchung

Schlagregen kann Gebäudefassaden stark belasten, vor allem wenn die Fassade bereits beschädigt ist

Schlagregen kann die äußere Gebäudehülle belasten, wenn der Feuchteschutz bzw. die Feuchtebilanz der Fassade nicht stimmt. Grundsätzlich muss ein Fassadensystem immer in der Lage sein, mehr Feuchtigkeit durch Diffusion in der Trockenperiode abzugeben, als es bei der Beregnung aufgenommen hat. Eine funktionierende Fassade zeichnet sich weiterhin dadurch aus, dass sie verhindert, dass Regenwasser bis zur Innenseite der Außenwände durchtritt.

6. Wasserschäden

Wasserschäden entstehen durch einmalige Schadensereignisse, bei denen in relativ kurzer Zeit viel Wasser in den Baukörper eintritt. Ursachen dafür können defekte wasserführende Rohrleitungen oder Havarieschäden, etwa durch Hochwasser, sein. Hier hilft das ISOTEC-Trocknungssystem weiter.

ISOTEC Architectus: Ratgeber bei Feuchtigkeit und Schimmel an Gebäuden

Mit diesem Buch möchten wir Architekten, Bauingenieuren sowie anderen Fachleuten der Bau- und Wohnungswirtschaft und interessierten Hausbesitzern einen verständlichen und praxisorientierten Ratgeber an die Hand geben. 

Dieses Buch ist dabei nur ein erster Schritt. Kein geschriebenes Wort kann den persönlichen Kontakt, die individuelle Beratung und die Inaugenscheinnahme des konkreten Schadensbildes ersetzen. 

Sie können hier den folgenden Kapitelauszug downloaden: