Wasserschäden und Ihre Folgen

- Wasserschäden können durch Leckagen (9) hervorgerufen werden oder auch durch Feuchtigkeit unter dem Estrich (9).
Mögliche Ursachen sind Leckagen
Bei Wasserschäden dringt in relativ kurzer Zeit viel Wasser in das Gebäude ein.
Ursachen dafür können defekte wasserführende Rohrleitungen oder Havarieschäden wie Hochwasserereignisse sein.
Je jünger ein Gebäude ist, desto komplexer ist das oft nicht einsehbare Rohrleitungsnetz im Baukörper. Hatte man in der Vergangenheit in der Regel nur zwei Wasserentnahmestellen pro Wohneinheit und eine dementsprechende Anzahl an Zu- und Ableitungen, ist die Anzal heute deutlich höher.
Fußbodenheizung, Gäste-WC oder Sauna benötigen zusätzliche Leitungen, die das Schadenspotenzial für Wasserschäden erhöhen. Grundsätzlich gilt: Vor der technischen Trocknung solcher Schäden muss zunächst die Ursache lokalisiert werden.
Spezialfall: Die Dämmschicht unter dem Estrich wurde nass
Moderne Estrich-Konstruktionen "schwimmen" auf der Bodenplatte. Die Feuchtigkeit kann hier ungehindert unter den Estrich gelangen und in die Dämmschicht eindringen.
Dort kann die Feuchtigkeit von selbst nicht wieder austrocknen. Die massive Estrichschicht über der Dämmung verhindert es , dass man die eingedrungene Feuchtigkeit auffangen oder abwischen kann.
Hier besteht akuter Handlungsbedarf!
Gefahren nach Wasserschäden
Gefahren nach Wasserschäden
Ist Wasser in die Wand eingedrungen ist oder unterhalb des Estrichs in die Estrichdämmschicht gelangt, so ist schnelles Handeln gefragt, denn ein mikrobiologisches Anwachsen von Bakterien und Schimmelpilzen in und auf durchfeuchteten Baustoffen setzt – je nach objektspezifischen Bedingungen – erfahrungsgemäß nach 10 bis 14 Tagen ein.
Feuchtigkeit in Wänden und Böden muss also schnellstmöglich auf ein „Normalmaß“, die so genannte Ausgleichsfeuchtigkeit, reduziert werden. Dies kann man jedoch zeitlich optimiert nur mit technischen Trocknungsverfahren erreichen.